Samstag, 30. Juni 2018

Charité


Beim umherlaufen durch Berlin, sind wir auch am Charité vorbeigekommen. Eine der größten Universitätskliniken Europas mit einem recht charakteristischen Gebäude. Auf den ersten Blick einfach nur ein typischer Klotz in der Stadt aber beim genaueren hinsehen fand ich das schon recht cool. Wie das erste Bilder hier, dass schon SciFi Charakter hat durch das runde Licht, was sich im Eingangsbereich befand. Dazu die Färbung an der ich aber ein klein wenig rum gespielt habe mit Lightroom und teilweise ColorEfexPro. Aber auch in Monochrom machen die klaren Linien viel her. Ich konnte mich oft nicht entscheiden welches Bild ich lieber mag. Somit gibt es beide Versionen.
Ich finde bei solchen Gebäuden in der Fotografie immer die Linien sehr spannend. Hier kann man wirklich viel machen, auch wenn man immer nach oben schaut. Interessant wäre hier auch mal der Blick von oben nach unten, aber ich habe mich gegen eine Drohne entschieden. Ich bleibe klassisch beim normalen Fotoapparat, ganz langweilig.
Auch interessant war die "Kunst" gegenüber dem Gebäude, dass etwas von einem geformten Spiegel hatte und sich ganz gut als eben dieser machte. Durch die wellen mäßige Verformung kommt ein interessanter Effekt zu den klaren geraden Linien was etwas surreales mitbringt. Mir gefallen solche Architekturfotos immer sehr. Alleine deswegen lohnt sich ein Städtetrip. Und jetzt wo ich so drüber nachdenke müsste ich auch mal wieder nach Frankfurt. Aber erstmal steht der Sommerurlaub vor der Tür. Freu mich schon. Aber erstmal allen ein schönes Wochenende.

 


 


Sonntag, 24. Juni 2018

Globetrottel - Fichtelgebirge 2008 (black-white-Landscape-Series)


10 Jahre ist es jetzt her, dass ich kurzerhand das wunderschöne Wetter ausnutzte und mich schnell mal ein Wochenende spontan ins nahe gelegene Fichtelgebirge aufmachte. Allein und ohne wirkliches Ziel machte ich mich daran einen ansprechenden Parkplatz zu finden. Kurzer Blick in die Karte und ich legte einen Teil des Fichtelgebirg's Höhenweg als meine Route fest. Eine gute Entscheidung im Nachhinein, da der Weg wirklich fantastisch war. Wie ich es liebe. Auf kleinen naturbelassenen Wege durch verträumte Wälder und vorbei an märchenhaften Felsen ging es durch das kleine Mittelgebirge. Die Suche nach einem passenden Zeltplatz war schnell zu Ende, als ich bei einem Felsen den perfekten Standort fürs Zelt fand. Bisher war das auch einer der schönsten Zeltplätze die ich je hatte. Aber seht euch das selbst an. 
Die Bilder hab ich wie die letzten auch mit meiner 2008 genutzten Canon PowerShot S40 Knipse gemacht. 2008 war aber auch das Jahr, in dem ich mir meine erste Spiegelreflexkamera kaufte und somit alles andere seinen Lauf nahm. Hier die Bilder sind von der Qualität schlechter als heutige Handykameras, was aber letztlich egal ist. Die Kamera die man dabei hat ist die Beste. Wie bei den anderen Bilder wollte ich auch hier alles in Schwarz Weiß bearbeiten, nur ein Bild hat es auch in Farbe hier her geschafft. Der monochrome Bildlook ist perfekt für solche Bilder wie ich finde. Man sieht die Natur mit anderen Augen in Schwarz Weiß. Licht und Schatten ist nichts anderes als Schwarz Weiß mit vielen Graustufen dazwischen. Was sagt ihr zu den Bildern?







Donnerstag, 21. Juni 2018

Berlin unter Wasser


Immer wieder etwas besonderes, wenn man die Möglichkeit hat abzutauchen ohne nass zu werden. Wenn man dabei diese seltsamen Lebewesen sieht ist das meist nicht als würde man ins Wasser abtauchen, sondern in eine fremde, ausserirdische Welt. Es erinnert mich immer ein wenig an einem Waldspaziergang wie im Film Avatar. 
Durch das Licht und die feinen Strukturen die mehr an elektrische Leiter erinnern wirken diese schwabbeligen Lebensformen einfach nicht wie von dieser Welt. Toll das man diese dann auch noch so gut fotografieren kann. Gerade da macht es das Licht. Aber auch ist es eine kleine Herausforderung unter den Lichtbedingungen durch eine Glasscheibe was bewegtes zu fotografieren. Es macht sehr viel Spaß und ich musst einige Tipps an Nachbarfotografen geben, die erst neidisch auf mein Display schauten und dann aber einfach um Hilfe gebeten hatten. Die Bilder wurden größtenteils mit Blende f4 und ISO zwischen 2000 und 5000 gemacht glaube ich jetzt im Nachhinein. Bin mir nicht ganz sicher und zu faul zum nachschauen. Es hat aber letztlich auch keinen Mehrwert für jemand anders. Probieren bis man zufrieden ist, geht meist schneller, als sich an Kameraeinstellungen anderer zu orientieren und dann zweifeln wenn die Ergebnisse anders aussehen. Zu viele Faktoren die Einfluss nehmen können, daher rate ich jedem zu testen und sich auszuprobieren. Löschen kann man immer noch. So nun viel Spaß beim Abtauchen in fremde Welten.




     
 
 

Samstag, 16. Juni 2018

Tierisches aus Berlin


Auch dem zoologischen Garten in Berlin haben wir einen Besuch abgestattet. Hier habe im Gegensatz zu anderen Zoo besuchen erstaunlich wenig fotografiert, sondern bin einfach wie ein normaler Mensch durchgeschlendert. Ausser im Aquarium / Terrarium. Da bin ich dann mal kurz eskaliert. Ich liebe Reptilien und schaue mir unheimlich gern schön eingerichtete Terrarien an. Leider hatte ich keine weiteren Objektive und kein Stativ dabei, so musste ich bei den teils schwierigen Lichtverhältnissen mit teilweise bis ISO 5000 aus der Hand operieren. 
Objektiv hatte ich mein 24-120 f4 Reiseobjektiv drauf. Nicht optimal, aber die Ausrüstung die man nun mal dabei hat, ist nun mal die beste Ausrüstung zum Bilder machen. Ganz besonders gefällt mir natürlich, dass letzte Bild was einen schönen Abschluss hier darstellt. Beim nächsten mal werd ich dann abtauchen, dann gibt es meine absoluten Lieblingsmotive im Aquarium zu sehen. Bis dahin, ein schönes Wochenende.






 


Samstag, 9. Juni 2018

mal wieder Berlin


Ist man in Berlin, kommt man irgendwann hier vorbei. Und was macht man hier? Natürlich nach oben schauen. Das Wahrzeichen von Berlin, der Fernsehturm, der gleichzeitig mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands ist. 
Da uns das Anstehen, bzw warten zuviel war, sind wir nur ein wenig ziellos umhergeirrt und aus Interesse in die Körperwelten, welche sich im Fuß des Turmes befindet hinein. Danach sind wir aber weiter ohne Ziel Richtung Hotel gelaufen und haben den Flair der Stadt eingefangen. Hier ein Straßenkünstler, da ein paar schräge Leute. Zu sehen gibt es überall was interessantes. Am Ende sind wir sogar noch auf der Spree gelandet und sind mit dem Boot weiter geschippert. 







Dienstag, 5. Juni 2018

Berliner Dächer


Blickt man einer Stadt aufs Dach, sagt das viel aus meiner Meinung nach. Hier blickt man auf viele Dächer. Ein Klasse Ausblick hat man, nachdem man mit dem Speed Fahrstuhl den Kollhoff Tower hochgedüst ist. Dort findet man den Panorama Point. Man kann auf zwei Ebenen das Dach in alle Richtungen betreten. 
Sieht die ganzen Touristen-Bauwerke der Stadt aus den Dächern herausragen und wenn man Glück hat bei solch fantastischen Wetter wie wir es hatten. Manch einer wird denken, dass hier die Wolkenkratzer fehlen. Aber gerade das finde ich eigentlich sympatisch. Sicher ist die Skyline von New York auch reizvoll, aber dieser Blick auf die Dächer ist meiner Meinung nach Klasse. Nur einzelne Gebäude ragen aus dem Mehr der Dachziegel empor. Dazu bietet jede Blickrichtung ein anderes Stadtbild. Von modern bis historisch wird man hier alles finden. Unbedingt machen wenn ihr mal in Berlin seit.







Freitag, 1. Juni 2018

Concept Art - Mein Haus am Meer


Bei PSD-Tutorials gab es vor kurzem wieder einen 3D Contest zum Thema "futuristisches Gebäude". Da so ein Thema genau mein Ding ist, dachte ich mir, ich mach mal mit und fing an zu planen und zu skizzieren. Mach ich eine Stadt? Utopie oder Dystopie? Irgendwas Blade Runner mäßig abgefucktes? Viele Ideen schwirrten wir durch die Birne. Dann bin ich aber weg von den großen Sachen und hab mich dafür entschieden eine relativ einfache Idee umzusetzen. Ein Einfamilienhaus am Meer. 
Das Ganze in einem utopischen malerischen Sonnenuntergang. Also ging das modellieren los und ich probierte viele Sachen aus. Zum Beispiel hab ich hier das Wasser als Material in Cinema4D gemacht und keine Fotos genommen als Textur. Aber ich war mit dem Sonnenuntergang unzufrieden. Zu mindestens mit der erzeugten Lichtstimmung. Somit änderte ich meinen Plan und disponierte um auf ein Nachtbild. Beleuchtet nur mit Lichtern die direkt im Bild sind. Somit ist das Ergebnis meiner Meinung nach auch um einiges realistischer. Mir gefällt es jedenfalls um einiges besser als das Bild mit dem Sonnenuntergang. Um dem Bild ein klein wenig Leben einzuhauchen habe ich Pflanzen, Personen und einen Bugatti eingebaut. Bin eigentlich ganz zufrieden, auch wenn ich denke ich hätte noch mehr Fokus auf Details legen können. Aber da der Contest zeitlich begrenzt war, musste halt etwas darunter leiden. Alles in allem bin ich zufrieden mit meinem Haus am Meer. Hoffen wir mal das keine größeren Wellen kommen.