Freitag, 27. April 2018

Globetrottel - Aiguille du Midi III


Mit der heutigen Bilderflut möchte ich die Bilder vom letzten Urlaub abschließen. Ich hoffe euch hat die bebilderte Rundreise gefallen. Wer das Ganze noch einmal auf sich wirken lassen will, kann dass unter dem Label Globetrottel nochmal in Ruhe Revue passieren lassen. 
Heute gibt es nochmal wahnsinnig viele Bilder vom Aiguille du Midi mit Blick auf den Mont Blanc. So viele Bilder, weil ich langsam abschließen möchte mit dem Urlaub. Möge der nächste Urlaub schnell kommen. Aber kommen wir erst zum Berg. Inzwischen ist nämlich einige Zeit vergangen und viele alpinen Bergsteiger und andere Sportsmänner waren unterwegs. Dazu ein schön lackierter Hubschrauber der sicher dem ein oder anderen die Berge aus der Vogelperspektive zeigte flog herum. Aber unser Ziel war erst der Schritt ins Leere, den man auf 3842 Meter machen konnte. Ein Glaskasten, den man auf einigen Bildern sieht. 1000 Meter geht es unter dem Glasboden nahezu gerade runter. Ein geiles Gefühl, wenn man das Panorama auf sich wirken lässt beim betreten des Glaskastens. Vor allem das Panorama nach unten. Sollte hier jemand die Höhenkrankheit haben, sei ihm dieser Ort empfohlen. Wir haben zum Glück kein Problem mit der Höhe. Wir genießen lieber die Aussicht. Diese ist, ich kann es nicht oft genug sagen einfach der Hammer. Und ich denke auch die Bilder sind dem Ort entsprechend gut. Mir jedenfalls gefallen sie ausgesprochen gut. Wie ihr seht sind einige intensiver Bearbeitet als andere. Das liegt unter anderem daran, dass einige einen besonderen Platz bekommen haben. An der Wand oder in einem Fotobuch. 
Am Ende hab ich auch noch mal den Gletscher von oben und von unten als wir auf dem Weg nach Hause vorbei gefahren sind. Hier sieht man recht gut, wie sehr der Gletscher zurück gegangen ist. Ob er wohl irgendwann ganz verschwunden sein wird? 
Ich bedanke mich bei allen die die fotografische Reise mit mir noch einmal durchgegangen sind. Für mich waren es nochmal tolle Erinnerungen die man mit den Fotos verbindet und für den ein oder anderen war es vielleicht einfach nur eine tolle Landschaft, schöne Architektur oder ein gelungenes Foto. Wie dem auch sei. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.


Infos zur Reise um das nochmal kurz aufzuführen. Von zu Hause nach Berchtesgaden, über die Großglocknerstraße zum Pragser Wildsee. Vor dort aus führte uns unser Weg am Gardasee vorbei nach Mantua, um dann über Torrita Di Sienna und tiefer in die Toskana um dann am Meer einen Verschnaufpause einzulegen. Weiter ging es über Pisa, begleitet mit einem fantastischen Sonnenuntergang nach La Spezia, entlang der Küste bis Finale Ligure um dann durchs Aostatal zum Mont Blanc zu fahren. Nachdem wir von null auf 3842 Meter fuhren, konnte es zurück nach Hause gehen.  Österreich - Italien - Frankreich, einmal rund um die Schweiz. Über Berge und durch Täler bis ans Meer und aufs Dach von Europa. Insgesamt waren wir 16 Tage unterwegs und legten 3624 Kilometer zurück.








Montag, 23. April 2018

Globetrottel - Aiguille du Midi II


So waren wir also auf dem Gipfel des Aiguille du Midi. Nein, dass stimmt gar nicht wirklich. Rauskommen tut man nämlich auf der unteren Station. Von dort aus kann man dann über eine Brücke in den Berg und mit einem Fahrstuhl nach oben fahren. Klingt ein wenig wie ein Super-Schurkenversteck bei James Bond und genauso cool ist das auch. Überlegt mal. Einen Fahrstuhl in einem Berg wo man von 3777 noch auf 3842 Meter hoch fahren kann. Menschen sind schon irgendwie wahnsinnig. Wahnsinn war auch der überwältigende Ausblick. Wenn ich daran denke, dass wir zu beginn der Reise auf die Zugspitze wollten, aber kurzfristig umdisponierten und nach Bad Reichenhall fuhren war ich schon ein wenig traurig, da ich das Panorama schon sehen wollte. 
Aber dieser Anblick von diesem Berg nochmal über 800m höher als die Zugspitze ist wirklich sensationell. Wer die Möglichkeit und in der Nähe ist sollte unbedingt mal hier hinauf und hoffen gutes Wetter zu haben. Unbeschreiblich klein kommt man sich vor. Unbeschreiblich unbedeutend und unbeschreiblich froh. Die Bilder können dem Erlebnis gar nicht wirklich gerecht werden. Also Leute selber anschauen!
Was fällt euch bei solch einem Panorama ein?

 


Der rechte schneebedeckte Gipfel auf dem unteren Bild ist übrigens der Mont Blanc. Der höchste Berg der Alpen und je nach Sichtweise Europas. Da scheiden sich ja die Geister. Für mich ist er der höchste Berg Europas, da in meinen Augen der Ural schon eher zu Asien gehört.



 

Dienstag, 17. April 2018

Composing - The Fallen


Ich habe vor einiger Zeit mal wieder eine Bildidee umgesetzt, die mir schon länger im Kopf herum schwirrte. Dazu mussten meine Bandai Star Wars Modelle mal wieder als Model herhalten. Ich habe dabei gleich gesehen, dass ich vom letzten mal noch ein Bild vom guten alten besten Kopfgeldjäger der Galaxie habe und das auch schnell mal so noch zusammengebastelt. Im großen und ganzen mal wieder nichts wirklich aufwendiges und schnell zusammen gewerkelt. Fast ein wenig zu schnell im Nachhinein. Jetzt fallen mir vor allem beim AT-AT einige Sachen auf, die nicht so passen. Ich gelobe besserung beim nächsten Bild. Ideen habe ich schon einige, nur fehlt mir ein wenig die Zeit das alles anzupacken und dann auch so umzusetzen, dass ich auch zufrieden bin mit dem Ergebnis. Solche Bilder hier sind für mich keine große Sache. Zeit die ich brauche ist meist recht überschaubar. Beim AT-AT Bild waren es etwa 2,5h. Also wieder schnell und dreckig. Habe mir aber demnächst mal wieder vorgenommen ein größeres Matte Painting zu machen, dass Qualitativ auf jeden Fall stimmen muss, da ich noch eine freie Stelle an einer Wand habe, die gefüllt werden will. 
Aber auch diese schnellen Bilder hier machen mir Spaß, da man so in Übung bleibt und schnell mal was neues ausprobieren kann. Wie bei der Concept Art kommt es hier nicht immer auf 100% Details und ein möglichst realistisches Ergebnis an, sondern auch einfach nur mal darum um zu schauen wie eine Bildidee wirkt. Vielleicht nimmt man später die Bildidee nochmal für ein anderes Bild und hat somit schon ne Idee was man anders machen müsste. So nun geht mir die Zeit ab, da ich mich auf dem Weg ins Kino befinde. Ready Player One möchte geschaut werden, und viele neue CGI Eindrücke müssen abgeholt werden um neue Ideen zu formen. In diesem Sinne, einen schönen Abend und möge die Macht mit euch sein.


Freitag, 13. April 2018

Globetrottel - Aiguille du Midi I


Der höchste Punkt unserer Reise war dann der Gipfel des 3842 Meter hohen Aiguille du Midi. Und das war auch sicher ein Höhepunkt. Sicher haben wir unheimlich viele schöne Plätze, Orte und Landschaften gesehen, aber das Panorama welches man von diesem Gipfel hat ist unbeschreiblich. Auch die Tatsache, dass wir ja einen Tag vorher noch direkt 5 Meter neben dem Mittelmeer bei ca. 1 Meter über Null geschlafen haben und einen Tag drauf auf fast 4000 Höhenmetern weilten war für mich selber ein extrem starker Augenblick.
Da wir ziemlich Faul sind und Alpin sicher nicht so Trittsicher wie mein Kumpel Thomas, der da hochgeklettert ist, haben wir die Seilbahn für die 2800 Höhenmeter genommen. Aber auch das ist ein Erlebnis, wenn man nicht weiß was auf einen zukommt. Die Seilbahn fährt sehr schnell in die Höhe und am ersten Mast haben bestimmt 99% der Gäste Todesangst gehabt. Mir war auch mulmig aber ein Blick zum "Fahrer" der völlig ruhig da saß und sich einen lachte beruhigte mich augenblicklich. Alles normal also aber trotzdem abenteuerlich wenn 60 Mann mal überraschend durchgeschüttelt werden. nach einem kurzen Umstieg in die zweite Seilbahn geht es dann völlig frei hängend die letzten 1460 Höhenmeter hoch um dann kurz vor der Ankunft, fast senkrecht entlang der Felsen mit einem wahnsinnigen Ausblick an die Bergstation anzukoppeln. 
Trotz gemeldeten Gewitter hatten wir die frühen Morgenstunden ziemlich zügig genutzt um mit den ersten Sonnenstrahlen oben zu sein. Frühstück und Kaffee kann man ja auch aufm Berg machen. Nix war mit Gewitter und der Ausblick war fantastisch. Zum Glück gab es auch einige Wolken. Ich finde gerade Bergpanoramen langweilig wenn kein dramatischer Himmel die spannende Umgebung einrahmt. Alles perfekt also an unserem Gipfeltag. 
Auf einem Bild seht ihr übrigens den höchsten Campingplatz den wir gefunden haben und sicher einer der höchst gelegenen in Europa. Immerhin handelt es sich um das Basiscamp für die Mount Blanc besteiger. Die letzten beiden Bilder zeigen die Panorama Seilbahn, die vom Gipfel über die Gletscher und weiteren Gipflen zum Gipfel des Pointe Helbronner fährt. Dieses haben wir aufgrund der Fahrtdauer nicht gemacht, aber wenn man Zeit hat sicher auch ein schönes Erlebnis. Die alte Bahn ist übrigens der Vorgänger der über Jahre die Besucher durch eisige Höhen mit fantastischen Ausblick fuhr. 
 Ich hoffe die Bilder können auch nur ein klein wenig das überwältigende Höhenempfinden wieder geben und der spannenden Gegend gerecht werden. In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.






Samstag, 7. April 2018

Globetrottel - Chamonix


Da wir um die Schweiz einmal rum fahren wollten, war Charmonix unser nächstes Ziel und auch unser erster Frankreich Aufenthalt dieses Jahr. Ich persönlich mag Frankreich sehr und auch dieses Jahr wird uns unser Weg zu unseren westlichen Nachbarn führen. So jedenfalls der derzeitige Stand der Dinge.
An der Avengers-Burg vorbei ging es immer weiter hinauf in die italienischen Alpen um bei Regen in den Tunnel unter dem Mont-Blanc zu fahren. Der Tunnel selber ist schon cool. 11,6 km lang und aus einer Röhre bestehend geht es unter dem Berg entlang. Hier gibt es neben der Höchstgeschwindigkeit noch die Mindestgeschwindigkeit um ein zügigen Verkehr zu gewährleisten. Nach kurzem warten sind wir also bei Regen in Italien hinein gefahren und bei blauen Himmel in Frankreich aufgetaucht. Sah man also in Italien eher grauen Himmel, wurden wir in Frankreich mit blauen Himmel und Abendsonne begrüßt. Traumhaft. Anhalten und Foto machen. Ergebnis war das Panorama welches hier zu sehen ist. Der Berg in der Mitte ist der 3842 Meter hohe Aiguille du Midi, der das eigentliche Ziel dieses Halts war. Aber da es schon Richtung Nacht ging suchten wir uns ein Parkplatz, kochten uns was und gingen später direkt unter der Seilbahn ins Bett. Wir hatten nämlich Glück. Der direkte Parkplatz der Seilbahn war an diesen Tagen für Wohnmobile geöffnet. Somit mussten wir nicht lange suchen und könnten direkt an der Talstation ein beeindruckendes Alpenglühen verfolgen. In diesem Falle sah es aber eher so aus, als würden die Wolken brennen. Beeindruckend war es allemal. Danach ging es ab ins Bett und wie es am nächsten Früh weiter geht. steht irgendwann hier. In diesem Sinne einen schönen Abend noch.