Mittwoch, 8. August 2018

Schmetterlinge


So sieht es aus, wenn ich mich aufmache um Libellen zu fotografieren. Am Ende kommen Schmetterlinge raus. Das liegt aber vor allem am Lavendel der diese Flatterviecher magisch anzieht. Da konnte ich dann nicht anders, vor allem weil es mir diesmal nicht gelang die ersehnten Libellen zu fotografieren. Plan B war dann der Gang in den Garten. Hier fand ich neben den Schmetterlingen noch ein paar Hummeln, Wespen, Bienen und sogar eine Holzbiene. Aber in diesem Jahr gelang es mir auch nicht diese ordentlich abzulichten im Gegensatz zum letzten Jahr. (Holzbiene)
Naja egal, dafür hatte ich viele Schmetterlinge vor der Linse. Glück war, dass hier auch das Licht mitspielte, da ich keinen Blitz dabei hatte, war ich auf sonnige Strahlen angewiesen. Die Bilder hab ich alle mit meinem 180mm Macro bei Blende 8 bis 9 aus der Hand gemacht. Das ist gar nicht so easy bei ständiger Bewegung der Schmetterlinge und dem leichten Wind der immer wieder mal doller wehte. Aber ich hatte relativ viel Zeit und mir machte es nichts aus im Lavendel zu sitzen. Ein schöner Kontrast zu den Tieren und auch die Unschärfe sowie das Bokeh sind Klasse. Finde ich jedenfalls. In diesem Sinne. Einen schönen Abend noch.





 
 



 
  

Sonntag, 5. August 2018

Globetrottel - steinerne Meer II (black-white-Landscape-Series)


Teil zwei der Bilder von unserer Tour durchs steinerne Meer. Wie im letzten Beitrag geschrieben, mussten wir hier ja unsere Tour ändern und sind dann am Kärlingerhaus vorbei, über den Viehkogel (2158m, auf dem Bild unter dem Text hier) und zurück zum Riemannhaus. Eine schöne Runde war das, auch wenn es mir etwas Leid getan hat, da wir so die geplante Besteigung des großen Hundstod nicht machen konnten. Aber auf der anderen Seite war es gut, dass wir nicht wieder runter mussten und wenigstens eine sehr schöne Runde drehen konnten mit einigen Höhenmetern und viel zu sehen. 
Auf dem Weg zum Kärlingerhaus hatten wir auch noch einige Murmeltiere die uns ziemlich entspannt beschauten und der Blick vom Viehkogel war Traumhaft. Der Funtensee, der kurz vorher noch direkt neben dem Weg lag war vom Gipfel aus nun direkt unter uns. 
Auch das Watzmannmassiv war von hier aus gut zu sehen. Vom Kärlingerhaus führt auch ein direkter Weg zum Königssee der ja im letzten Jahr zu unseren Urlaubszielen gehörte. Wenn es mal passt, werde ich bestimmt auch diesen Weg bestreiten. Die Gegend ist auf jeden Fall wunderschön und einzigartig. Wer noch nicht dort war sollte dies unbedingt nachholen. Es lohnt sich.












Mittwoch, 1. August 2018

Globetrottel - steinerne Meer I (black-white-Landscape-Series)


2012 ging es für meinen Bruder und mich auf nach Österreich ins steinerne Meer. Und dieses trockene Meer ist wahrlich steinernd. Es handelt sich bei dem steinernden Meer um eine Art Hochplateau in Österreich an der Grenze zu Deutschland ca. 11km südlich des Königsees im Berchtesgadener Land. 
Los ging es bei Maria Alm auf 1.100m Höhe Richtung Riemannhaus was hier auf dem ersten Bild zu sehen ist. Die Hütte, die sich auf etwa 2.177m Höhe befindet war nach zweieinhalb Stunden erreicht und sollte eigentlich nur der Zwischenstopp zum Mittag sein. Nach ein paar Spätzle ging es dann weiter, aber mein Rücken machte mir einen Strich durch die Rechnung. Damals wusste ich noch nicht, dass es sich um erste Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls handelte. Das kam dann erst ein Jahr später raus. Jedenfalls war erstmal Schluss mit weitergehen. Es war wie ein Krampf in den Beinen aber strahlte vom Rücken aus. So entschlossen wir uns nicht weiter zu gehen und gingen zurück zum Riemanhaus, bezogen hier Quartier und hatten noch ohne Gepäck eine Runde durch das Meer gedreht. 
Zum Glück ging am nächsten Morgen mein Rücken wieder und wir konnten weiter gehen. Das Riemannhaus sollte als Basis dienen und entgegen unserer zuerst geplanten Tour auf den Gipfel des Großen Hundstod (2594m) entschlossen wir uns zu einer Rundtour um Ausrüstung im Riemanhaus zu lassen. Neue Route war über das steinerne Meer Richtung Deutschland zum Funtensee, Mittag am Kärlingerhaus (1638m) und über den Gipfel des Viehkogel (2158m) zurück zum Riemannhaus. Eine schöne Runde war das mit tollen Ausblicken und Landschaften. Natur pur sag ich da nur. 











Sonntag, 29. Juli 2018

Globetrottel - Teufelsloch 2008 (black-white-Landscape-Series)


Die nächste Wanderung die ich euch zeigen möchte im Rahmen meiner Schwarz Weiß Serie ist am Rande der fränkischen Schweiz beim sogenannten Teufelsloch. Warum Teufelsloch wird beim betrachten der Bilder glaub ich recht gut sichtbar, denn der Teufel ist wirklich hier gewesen.
Diese wunderschöne Gegend befindet sich auch in unmittelbarer Nähe zur Stadt Bayreuth in der ich von 2003 bis 2009 lebte. Mir fehlt die Stadt schon ein wenig. Ich habe sehr gern da gewohnt. Die perfekte Stadt in meinen Augen sogar. Recht klein aber Modern und Jung und umgeben von unbeschreiblich schöner Landschaft. Fichtelgebirge, Frankenwald und fränkische Schweiz umrahmen eine Stadt mit Kultur. Richard Wagner's Festspielhaus oder die Eremitage sind nur einige Sachen die man mal gesehen haben muss meiner Meinung nach.
Aber auch die Wälder rund herum sind immer einen Ausflug wert. Ob als Tagestrip oder mit dem Zelt über mehrere Tage. Auch als Anhänger des Klettersports findet man in der fränkischen Schweiz genügend Touren, so dass diese Region wirklich als eine der schönsten Deutschlands ist, jedenfalls in meinen Augen. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Momentan wohne ich ja beim Ahrtal und dies ist vergleichbar mit der fränkischen, vielleicht sogar noch ein wenig wilder durch den Schieferstein der hier den Sandstein ersetzt. Schön ist es aber überall auf der Welt wenn man nur mal durch die Tür geht und das empfehle ich wirklich jeden.
Wer keine Lust hat kann sich die hier an der Natur in Schwarz Weiß erfreuen. Mal ein anderer Blick in die Wälder, der durchaus sympatisch ist. Freue mich wenn meine Bilder gefallen.








Donnerstag, 26. Juli 2018

kleine Bäume in der Schale


Kleine Bäume in kleinen Schalen üben eine besondere Anziehung auf mich aus. Oft habe ich probiert eigene Bonsai zu ziehen, alles vergebens. Kommt ein Urlaub, wird zu wenig gegossen oder der falsche Standort und der kleine Baum zeigts dir mal ordentlich. Ich habe es vorerst aufgegeben aber trotzdem schaue ich mir sehr gern Bonsais an. So war ich richtig erfreut als wie auf einen großen Flohmarkt im Bonner Rheinauepark wollten und am japanischen Garten vorbeikamen. Hier hatte ein Verein der Bonsaifreunde ihre Bäume in passender Umgebung ausgestellt und was waren das für Schönheiten. Verschiedenste heimische Bäume und Bäume aus allen möglichen anderen Ländern der Erde wurden hier gezeigt. Teils sehr alte wirklich schöne Bäume, ja Meisterwerke konnte man bestaunen in einer wahnsinnig schönen Umgebung. Aber das seht ihr ja selbst.