Samstag, 19. Januar 2019

Globetrottel - Sos del Rey Católico II


Sos del Rey Católico ist eine wirklich wunderschöne kleine verschlafene Stadt auf einem Hügel. Die Tatsache das die Stadt auf einem Hügel liegt bringt mit sich, dass wenn man ziemlich weit oben ist auf die Dächer schauen kann. Ich finde die Dörfer schon wirklich wunderschön, aber von Dächern bin ich noch mehr begeistert. Diese haben irgendwie eine magische Anziehungskraft auf mich. Schon in Frankreich oder Italien habe ich diese kleinen mittelalterlichen Dörfer sehr gemocht und immer wieder bin ich auf magische Weise in solchen Dörfern gelandet. In dieser Stadt hier konnte man, indem man durch die Kirche ging in eine Art Garten gehen und nahezu 360° rundherum auf Dächer und Berge am Horizont schauen. Fantastisch schön finde ich. 
Und auch fast menschenleer was mich immer wieder wundert. Zwar war in dieser Stadt wirklich leben auf dem Marktplatz, auch wenn sich das eigentlich nur in einer Bar bzw. Restaurant abspielte, war dass unheimlich mit Leben gefüllt oder einfach nur laut. Cool war auch, dass in der Stadt ein spanischer Regisseur gelebt haben musste, da überall so Regiestühle standen und sich auch in vielen kleinen Details wieder spiegelte. Ebenso wurden wohl einige Filme hier gedreht. Also wieder ein wahrer Glücksfund. So gab es einiges zu entdecken. Trotzdem blieben wir nur eine Nacht und machten uns einen Tag später auf den Weg in die Wüste. Dazu mehr beim nächsten mal. Wünsche allen ein schönes Wochenende.









Sonntag, 13. Januar 2019

Globetrottel - Sos del Rey Católico I


Sind wir nun also in Spanien angekommen und es wirkt wie Italien, nur ein wenig mit mehr erdfarbenen Tönen. Waren in Italien die Häuser noch mit farbigen bröckelnden Putz versehen, ist in Spanien einfach kein Putz drauf und die Wände sind Steinfarben. Ziemlich ziellos sind wir ein wenig gefahren. An einem wunderschönen türkisfarbenen See entlang an dem ich leider nirgends so parken konnte, dass man auch ans Wasser kam. So sind wir weiter und nach kurzen Blick in die Stellplatzapp haben wir Sos del Rey Católico als Ziel erkoren. Hier gibt es einen Stellplatz direkt am Freibad was natürlich bei 36°C gar nicht mal die schlechteste Idee ist. Hier war auch der perfekte Platz um die wunderschöne Ortschaft zu erkunden. 
Die engen Gassen erinnern einen sofort an Italien und auch die vielen kleinen Pflanzen machen es irgendwie gemütlich. Mir gefallen diese Ortschaften. Die haben einen ganz besonderen Flair. Ich fühle mich hier wohl. Als wir auf dem Dorfplatz angekommen sind waren ein paar Schrifttafeln ein Zeichen, dass in der Geschichte hier Dinge geschehen sind und ein Blick ins Wiki schaffte Gewissheit. Hier wurde im Jahre 1452 Infant Ferdinand, der der spätere König Ferdinand der Katholische werden sollte geboren. Das war mir völlig neu. Da habe ich wohl im Geschichtsunterricht mal nicht aufgepasst. Mit diesem Wissen sind wir weiter durch die Gassen geirrt und erfreuten und der schönen Dinge. Mehr dazu beim nächsten Mal.














Sonntag, 6. Januar 2019

Globetrottel - Pyrenäen


Als wir durch die Klam schritten, stieg wie ich schon erwähnt habe die Luftfeuchtigkeit gegen 100% an und somit ging auch die Sichtweise auf der Weiterfahrt gegen teilweise null. Schade, da die Landschaft wirklich atemberaubend war. Geplant war, dass wir auf einem Bergpass übernachten und dabei die schöne Aussicht genießen könnten. So der Plan, aber nach einmal beinahe verhängnisvoll verfahren, einer netten Auskunft durch eine junge Frau, die auch mit dem Wohnmobil unterwegs war schlossen wir uns zwei anderen Wohnmobilen an und fuhren diesmal den richtigen Pass hinauf. Somit sind wir auf dem Berg angekommen bei ca. 1800m über Null und etwa 100m Sicht. Nix mit schöner Aussicht. Aber das war dann letztlich beim Schlafen auch egal. 
Mitten in der Nacht wurde ich wach. Irgendwas machte sich am Auto zu schaffen. Erst dachte ich natürlich an böse Buben, dabei waren das nur einige Schafe einer großen Herde die ihre Nacht auf dem Parkplatz verbracht hat. Einige dieser Schafe nutzen unsere Eintritts-Stufe um sich mal schön zu kratzen. Eigentlich witzig wie auf einmal hunderte Schafe mit leisen Gebimmel da standen und uns genauso dämlich anschauten wie wir die Schafe. 



Tags drauf, immer noch Nebel, verbrachten wir nicht viel Zeit mit Frühstücken, sondern wollten weiter und unterwegs Essen. Vielleicht mit ein wenig mehr Aussicht. Die vielen Schafe hatten auf dem Parkplatz ein wahnsinnig großen Haufen Schafkötteln hinterlassen. Das war auch ein Anblick der uns darin bekräftigte unser Frühstück woanders zu machen. Also auf nach Spanien. Und mit der Fahrt über die Grenze wurde auch das Wetter besser. Man sah wieder was und was man sah war wundervoll. Berge, Wiesen und Täler. Nach einer kurzen Fahrt fanden wir einen anderen Parkplatz wo schon das ein oder andere Wohnmobil stand. Perfekter Ort fürs Frühstück, da auch langsam die Wolkendecke aufbrach. Traumhaft und die Schafe haben wir gegen Pferde ausgetauscht die hier völlig frei umher zogen. Spanien meinte es gut mit uns.








Mittwoch, 2. Januar 2019

Concept Art - Rail-Gun Tank


Ich habe mal wieder ein wenig in Cinema4D und Photoshop gebastelt und dazu auch so einige Abende in der letzten Zeit investiert um ein älteres Modell ein wenig in besseres Licht zu rücken. Den Panzer hab ich schon vor einiger Zeit gebastelt war aber irgendwie mit den damaligen Texturen unzufrieden. Ganz unten hab ich das damalige Bild nochmal eingefügt. 
So hab ich das doch miesere Wetter zur Zeit genutzt und mal weniger modelliert, sondern mal ein wenig mehr Zeit in texturieren investiert. Auch wenn ich immer noch nicht ganz zufrieden bin mit dem Ergebnis, bin ich ein kleinen Schritt weiter gekommen. In einigen Bildern bin ich tatsächlich auch ganz zufrieden mit dem Resultat, so zum Beispiel gleich beim ersten hier oben. Da gefällt mir der linke Panzer richtig gut. Auch bei den Panzern auf dem Marsch finde ich das passt halbwegs. Bei den anderen Bildern ist irgendwas nicht richtig. Es wirkt nicht plastisch, eher stumpf zweidimensional finde ich. Liegt es am Licht, an der Textur oder an der Nachbearbeitung in Photoshop? Ich weiß es nicht. Bin halt immer noch ein absoluter Anfänger. Werde ich wohl auch ewig bleiben, aber das macht gar nichts. Es macht Spaß und das ist wichtiger als professionelle Ergebnisse. Wie findet ihr den Panzer und die Bilder die ich damit gemacht habe? Zumindest habe ich durch intensiveres Arbeiten in Cinema4D meine Nachbearbeitungszeit in Photoshop erheblich gekürzt. Somit hab ich die vier Bilder in relativ sehr kurzer Zeit gemacht. Ich hab bei den letzten zwei Bildern aber auch schon gar nicht mehr so viel Lust gehabt, da mir beim erstellen schon wieder viele neue Ideen durch den Kopf schwirren. Schauen wir mal was 2019 da so vorbringt. In diesem Sinne wünschen ich den wenigen Leuten die noch ab und an mal hier her schauen und das auch noch lesen ein gesundes neues Jahr und viel Glück, Motivation und Kreativität bei was immer ihr macht!



Freitag, 28. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta V


Die letzten Bilder von der wunderschönen Klam. Beinahe dachte ich auch es sind die letzten Bilder mit meiner Kamera. Sie sah aus als wäre Sie ins Wasser gefallen. Wasser draußen und Feuchtigkeit drinnen. Dazu immer mehr Wasser von oben und von überall eigentlich. Dadurch wurden die Bilder ein wenig milchig, was aber einen passenden Look mit sich bringt. So das wars erstmal mit Bildern aus Frankreich. Die nächsten Beiträge werden dann aus dem schönen Spanien kommen. Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr !

  

 


   
 

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta IV


Weiter geht es in den Dschungel, tief hinein. Immer abenteuerlicher und immer feuchter. Dazu immer überwältigender was die Natur und die Kraft des Wassers angeht. Ein Wasserfall der aus einer Wand schießt ist etwas, dass ich nicht erwartet habe im Süden Frankreichs. Es sieht aus wie auf Bildern die man vor Augen hat wenn man von Thailand, Indonesien oder Indien träumt. 
Es war einfach unbeschreiblich, weil man es eben nicht erwartet hat. Sicher gibt es viele vergleichbare Klams in den Alpen, jedoch fährt man da einfach mit dem Ziel hin, da durch zu wandern und nicht wie wir. Mal im Handy nach Sehenswürdigkeiten geschaut, dank mäßiger Verbindung nicht wirklich gesehen was es da gibt und schwups stehen wir im Paradies. 
Wasserfälle, Höhlen, glasklares Wasser und immer wieder felsige Pfade ziehen mich einfach in den Bann. Ich mag diese märchenhafte Täler. Ok, jetzt genug geschwärmt. Ich wünsche noch allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit.