Samstag, 17. Februar 2018

Technikmuseum Sinsheim


Heute gibt es zur Abwechslung mal ein paar Bilder aus dem Technikmuseum Sinsheim und Speyer. Speyer war ich ja schon einmal vor 3 Jahren glaub ich. Dieses mal habe ich mir ein Wochenende frei genommen und bin mit dem Wohnmobil nach Sinsheim, abends dort ins Kino und nen Tag später weiter nach Speyer. Volles Technikprogramm also. In Speyer hab ich mich gar nicht so lange aufgehalten. Da sich zum letzten Besuch nicht viel verändert hat, habe ich nur Stockfotos für zukünftige Photoshopprojekte gemacht, die ich aber hier nicht zeigen werde. 
Da war Sinsheim schon interessanter, da das letzte mal als ich hier war schon mehr als13 Jahre zurück lag. Natürlich waren die beiden Überschallflugzeuge das  Hauptziel, jedoch hat mir die große Fahrzeughalle und die Militärausstellung noch mehr gefallen. Dieses Museum ist wirklich absolut genial. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. So viele unterschiedliche Exponate und zu Sachen zu entdecken habe ich bisher in wenig anderen Museen sehen können.
Am Abend ging ich dann noch ins IMAX Kino das sich auf dem Museumsgelände befindet. Auch das war schon geil. Mein erstes IMAX Besuch. Thor 3 hab ich geschaut bevor ich unter der TU-144 eingeschlafen bin. Das letzte Bild ist ein Handyshot von meinem Schlafplatz. Wenig Sterne aber dafür viel Flair. So da mich und viele andere die Grippewelle erwischt hat, werde ich mich jetzt wieder ins Bett legen und allen ein schönes Wochenende wünschen. Servus!




Dienstag, 13. Februar 2018

Concept Art - The Harvest


Caterpillar hat ein neues Riesen-Bau-Gerät vorgestellt. Solch eine Meldung könnte es in 100 Jahren durchaus geben mit ähnlichen Bildmaterial. Die Idee zu dem Gerät kam mir auf dem Klo. Sieht man oder? Ne im Spaß, ich habe mir auf dem Klo bei einer wichtigen Sitzung das unglaublich geile Artbook von Jakub Rozalski angeschaut. Einem meiner absoluten Lieblingskünstler der mit seiner SCYTHE - The World of 1920 Reihe ein Quell an Inspiration ist.  
Mir jedenfalls hat die Geschichte zu den Bildern extrem gefallen. Eine alternative Geschichte nach dem ersten Weltkrieg. Steampunk vom feinsten. Dreckig und Brachial, dabei immer wieder Bilder von Leuten die ihrem Leben nachgehen. Absolut genial. 
Mir kam ebenso die Idee zu einer Serie von Bildern die aber in der Zukunft spielen soll. Die Idee ist, dass es in irgendeiner Zukunft eine Welt gibt die unter großen militärisch organisierten Unternehmen aufgeteilt ist. In dieser Welt geht in erster Linie um Rohstoffe und Macht. Namen der Parteien und  eine richtige Story dazu ist mir noch nicht wirklich eingefallen. Habe einige Ideen im Kopf aber bin nun mal kein Schreiberling. Ich mache lieber erst die Bilder und lass mir dann was dazu einfallen. Wenn ihr jedoch einen sprachgewandten Autor kennt, der die Zeit hat eine Geschichte zu meiner Idee auf Papier zu bringen, soll dieser sich bitte bei mir melden. Würde mich über ein Gemeinschaftsprojekt freuen. 

Hier bei diesem Gerät handelt es sich um eine Art seltene Erden Mining-Maschine die mit Energie Rohstoffe aus dem Boden zieht. Deswegen auch Erntemaschine. Auf dem oberen Bild sieht man eine Vorführung vor einigen Geschäftsmännern. Das untere Bild zeigt einen Ernteeinsatz in der Wüste. Alles relativ schnell und dreckig wieder. Ohne viel Details und drum herum. Das nächste Projekt werden weitere "Baumaschinen" und Militärgerät werden. Ich werde für zukünftige Bildideen aber auch ältere Modele nutzen und so umbauen, dass sie zu den jeweiligen Akteuren passen. So werden meine Drohnen zum Beispiel einer nicht näher genannten Nordamerikanischen Partei zugeordnet, während mein AA-Mech einen roten Stern bekommen wird. Aber auch ein sehr Bevölkerungsreiches Land wird eine Rolle spielen in dem Spiel um Ressourcen. Vielleicht bekommen die ja diesen Panzer. Wie findet ihr die Idee? Irgendwelche Vorschläge?

Auch habe ich noch eine Ideen die sich wieder mit Star Wars befassen sollen. Also eine Menge vor. Genau richtig für mein neuen Laptop, der mit 32 GB Ram und ner ordentlichen GForce mehr Dampf auf dem Kessel hat. Ich freu mich auf kommende Artworks.


Freitag, 9. Februar 2018

Globetrottel - Sunset


Nach dem schiefen Turm ging es nur wenige Kilometer Richtung Norden wieder an den Strand. Wir hatten einen guten Stellplatz in der Nähe des Strandes und eines Einkaufszentrum. Und wir hatten noch genügend Zeit, da wir  aufgrund der Hitze erst in der letzten Sonnenstunde an den Strand wollten. Das letzte Licht erhaschen sozusagen. Ich habe viel mit dem Handy fotografiert aber hier war klar, dass ich die Kamera mitnehmen musste. Zwar ohne Stativ aber das hab ich nicht wirklich gebraucht wie man sieht. Sonnenuntergang und Panoramen, alles aus der Hand aber nicht weniger fantastisch. Gerade die Panoramen sind meiner Meinung nach erste Klasse. Teilweise bis zu 13 Bilder stecken in einem der hier gezeigten Panoramen.
Die Lichtstimmung war einfach unbeschreiblich genial. Wie der Himmel, samt Meer und Horizont ins Lila überging war klasse. Umso mehr Licht ging, umso mehr Lila war da was dann ins Rosa überging. Irgendwie surreal aber auch sehr schön anzusehen. 
Wie gesagt, die Panoramen hatte ich alle aus der Hand gemacht und es war im Nachhinein gar nicht so einfach aus der Perspektive die Stimmung ins Panorama zu bringen. Grund hierfür ist die Dynamik des Meeres. Da sich die Wellen bewegen und letztendlich ich fast im 90° Winkel vom Horizont nach rechts fotografierte war extrem viel Bewegung in den Wellen, was man erstmal so bearbeiten muss, dass es nirgends Kanten und Abrisse gibt. Wichtig beim fotografieren ist bei solchen Panoramen übrigens das man im Manuell Modus und manuell fokusiert fotografiert. Da es sonst Abweichungen in der Schärfeebene und Belichtung der einzelnen Bilder geben wird.
Was mir auch noch auffällt ist die Tatsache, dass die Bilder um einiges wärmer wirken wenn es draußen -10°C hat. Man ist das momentan ungemütlich draußen. Fast wie im Winter. Genau die richtige Zeit für sommerliche Sonnenuntergänge und für die Urlaubsplanung des nächsten Trips. Schauen wir mal wohin es geht. Das letzte Bilder ist ja mit der Kompassrose genau richtig für solches Fernweh. 

Ich wünsche euch noch einen schönen Winter. Und die Panoramen unbedingt groß anschauen.








Freitag, 2. Februar 2018

Globetrottel - der schiefe Turm


Wer hat noch nicht davon gehört? Von Pisas schiefen Turm hat wohl jeder schon einmal gehört oder irgendwo gesehen. Vielleicht auch selbst mal da gewesen, wie Millionen andere Touristen die auf der einen Seite versuchen den Turm wieder aufzurichten und auf der anderen Seite dagegen drücken. Kaum einen Ort gibt es auf der Welt an dem dämlichere Selfies gemacht werden. Daher gibt es bei mir keine bescheuerten Bilder wie man versucht den Turm zu halten. Ich habe versucht wie immer das ein oder andere außergewöhnliche Bild zu machen. Hier ist es mir nicht gelungen. Der Turm ist Tod fotografiert und so gut wie jede Perspektive hat man schon einmal gesehen. Daher habe ich mich auf die vielen kleinen Details konzentriert die man an den Gebäuden findet. 
Wahnsinn denke ich mir immer, wenn man überlegt zu welcher Zeit und mit welchen Mitteln diese Gebäude gebaut wurden. Diese ganzen Details die bis in die kleinste Ritze und an dem kleinsten Vorsprung angebracht wurden sind für mich absoluter Wahnsinn. Detailverliebtheit wohin man schaut. Absolut genial finde ich. Leider war mir zuviel los um die Gebäude zu besichtigen. So lange wollte ich mich hier nicht aufhalten. Eigentlich wollten wir gar nicht hier her aufgrund der Massen an Menschen, doch auf der anderen Seite dachten wir, dass wenn wir schon mal hier sind auch mal schauen müssen ob er endlich umgefallen ist.
Er stand noch und wird trotz Tausender Asiaten und anderer Touristen die in Massenabfertigung hier täglich nach engen Zeitplan durchgeschleust auch noch ne Weile stehen bleiben. Er ist aber auch ganz schön schief, dennoch fand ich die anderen beiden Gebäude interessanter. Ich sag nur Details. Aber auch das drum herum war sehr interessant. Kunst, schöne Wände und eine rassige Brünette die ich unbedingt vor dieser Wand ablichten musste gab es hier zu sehen. Wie ein Raubtier hatte ich, als ich die Dame sah die Lage abgecheckt, dass Bild schon im Kopf meine Stellung verändert in der Hoffnung der von ihr angestrebte Weg  bleibt gleich. Und sie enttäuschte mich nicht. Sie lief direkt vor die Wand und ich nutze die Sekunde als am linken und rechten Rand die anderen Touristen aus dem Bildausschnitt liefen. Bäm , im Kasten!
So genug über Frauen vor Wänden geschrieben. Viel Spaß beim Bilder anschauen und ein schönes Wochenende.





Dienstag, 30. Januar 2018

Globetrottel - Fichtelgebirge 2007 II (black-white-Landscape-Series)


Der zweite Teil der Fichtelgebirgswanderung geht los am Ochsenkopf und führt über den Schneeberg (1051m) zurück. Übernachtet hab ich mitten im Wald auf dem Ochsenkopf. An einem richtig blöden Ort, da ich zu lange den Sonnenuntergang auf mich wirken lassen habe, war es stockdunkel als ich einen geeigneten Schlafplatz suchte. Zelt dann in der Dunkelheit aufgebaut und schnell in den Schlafsack gekrochen. Die ganze Nacht hat es rund ums Zelt geraschelt, geschnuffelt und geschnauft, so dass ich nicht wirklich tief schlafen konnte. Dafür war ich früh genug wach, konnte mein Zelt abbauen und auf dem Weissmainfelsen bei einer frischen Tasse Kaffee den Sonnenaufgang genießen. Ein sehr schöner Augenblick war das, bevor es weiter ging Richtung Schneeberg. Dabei bin ich bei wundervollen Licht an einem kleinen Weiher vorbei gekommen. Dieses Bild ist immer noch eines meiner liebsten Herbstbilder. Die Stimmung ist für mich einfach unschlagbar. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich immer noch oft an diesen Moment an dem Teich denke. 
Da das Bild auch in Farbe klasse ist, mache ich mal eine Ausnahme und hänge es am Ende mit ran. Hoffe euch gefällt das Bild, der Moment genauso wie mir. So schön der Anblick auch war, es musste weiter gehen und so bin ich Richtung Schneeberg. Hier ist immer noch eine Abhörstation aus dem kalten Krieg zu finden, die mittlerweile leer steht aber immer noch ziemlich imposant aussieht. Ach wie gerne würde ich hier rein und das Ding fotografisch erkunden. Ich bin jedoch weiter gezogen über den ein oder anderen Felsen zurück zum Auto. Das war meine erste Wanderung im Fichtelgebirge, es sollte jedoch nicht die letzte sein. Seit ihr mal in der Nähe dann haltet einfach mal an und geht auf den Ochsenkopf, wo ihr im Winter übrigens auch noch Ski und Snowboard fahren könnt.





Freitag, 26. Januar 2018

Globetrottel - Fichtelgebirge 2007 I (black-white-Landscape-Series)


Beim zweiten Teil meiner alten Wanderbilder geht es ins Fichtelgebirge nach Bayern. Damals (2007) wohnte ich in Bayreuth, was übrigens bisher auch mein Lieblingswohnort war. Perfekt gelegen zwischen dem Frankenwald im Norden, dem Fichtelgebirge im Nordosten und der fränkischen Schweiz im Süden. Perfekt um auch kurzfristig, ohne große Vorbereitung und Gefahre das Zelt in den Rucksack zu werfen um mal schnell ein Wochenende in der Natur zu verbringen. 
So auch an diesem Wochenende. Das Wetter war perfekt und ein kleines bisschen Fernweh hatte mich gepackt. Rucksack auf, Zelt und Schlafsack rein und noch zwei drei Happen zu Essen. Auf ging es ins Fichtelgebirge Richtung Bischofsgrün. Der Plan war eine kurze Wanderung über den Ochsenkopf auf den gegenüberliegenden Schneeberg mit Übernachtung im Zelt. Unterwegs war ich wie so oft alleine, aber das macht mir nichts. Alleine die Nacht im Wald zu genießen ist einfach herrlich. Man hat Zeit zu denken und Dinge zu tun. Schnitzen und sinnloses Basteln. Dinge eben. 
Der erste Teil der Bilder hier zeigen den Weg zum Ochsenkopf (1024m) über den Weissmainfelsen und an der Weissmainquelle vorbei Richtung "Gipfel". Eine schöne Wanderung in einem schönen deutschen Mittelgebirge. Festgehalten wie schon bei meiner Bergtour zur Geraer Hütte mit meiner ersten digitalen Kamera. Auch hier finde ich das die alten Bilder in Schwarz Weiß an alte analoge Filmbilder erinnern. Qualitativ nicht perfekt aber irgendwie mit einer besonderen Atmosphäre. Ich hoffe euch gefallen die alten Bilder mindestens genauso wie mir. In diesem Sinne ein schönes Wochenende und ein wenig Fernweh wünsche ich euch.




  

Sonntag, 21. Januar 2018

Globetrottel - Mediterranean Sea


On the beach... Nach der Toskana ging es für ein paar Tage ans Meer um nach der wilden Fahrt mit vielen Eindrücken ein paar Tage zu entspannen. Wir haben noch einen schönen Platz auf einem Mega Campingplatz erhaschen können. Der Plan war hier 4 Tage mal stehen zu bleiben und einfach mal am Meer und in der Hängematte abzumatten. Der Campingplatz war wie ein 4 Sterne Hotel mit einem mega Restaurant. Selten habe ich so gut Fisch gegessen. Das Schwertfischsteak war einfach der Oberhammer und auf einer Bühne wurde jeden Abend ein recht kurzweiliges Unterhaltungsangebot geliefert. Dazu ein leckeres Glas Wein oder der ein oder andere Cocktail bevor es Nachts noch einmal an den Strand ging. Klasse.
Aber der Strand? Der Strand an sich war super, nur das Verhalten der Menschen war wieder einmal höchst interessant. Am ersten Tag sind wir an den Strand und haben uns inmitten Tausender Menschen die nichts besseres zu tun haben als den ganzen Tag in der Sonne zu liegen gelegt. Schnell wurde uns das zu blöd, vor allem wenn man ne Woche vorher fast alleine verbrachte inmitten wunderschöner Natur. So haben wir uns entschlossen durch den wunderschönen Wald einen Spaziergang zu machen. Erst in südliche Richtung und am Menschen überfüllten Sandstrand zurück um die eine oder andere Strandschönheit zu erblicken und über dicke Hintern und die ein oder andere Hängebrust zu lästern.
Einen Tag später sind wir dann wieder durch den wunderschönen Wald gewandert. Diesmal Richtung Norden. Wie schön der Wald war seht ihr hier ja selbst. Jedenfalls sind wir nur paar hundert Meter weit gekommen bevor an einem Tor Schluss war. So sind wir Richtung Strand und siehe da. Menschenleer war es hier. Der Grund waren kleine Steine. Schnell entschlossen wir, dass uns Steine lieber sind als Menschenmassen und schon hatten wir einen Strand für uns alleine. Hier blieben wir bis eine herrliche Sturmfront aus Richtung Korsika auf uns zu kam und somit den Strandausflug spektakulär beendete. Nen Tag drauf haben wir uns eine Hochseejacht geliehen die verdächtig nach einem Tretboot aussah und sind so den Menschenmassen entflohen. Trotzem waren diese Tage herrlich, da sie mit keinen italienischen Straßen zu tun hatte und man mal wirklich die Seele baumeln lassen konnte. 





Donnerstag, 18. Januar 2018

Concept Art - Steampunk Unicycle


Vor kurzem gab es auf PSD Tutorials einen 3D Contest zum Thema Steampunk. Genau mein Ding habe ich gedacht und eine Idee hatte ich auch schon. Kurz vorher war ich nämlich im Technikmuseum in Sinsheim und da stand so ein Original-Mega-Geiles-Motor-Einrad was mir als Vorlage diente. So habe ich angefangen zu modelieren und war mit dem eigentlichen Einrad recht schnell fertig. Dann kam noch eine Umgebung dazu, die ich auch komplett in Cinema4D mit fertigen Presets zusammenstellte. Idee war eine Art viktorianische Steampunk Straßenszene. 
Diesmal habe ich mir sehr viel Zeit gelassen beim Texturieren und bin auch ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Somit habe ich relativ wenig nacharbeit in Photoshop gehabt und konnte nach relativ kurzer Zeit mein Bild hochladen und habe sogar ganz knapp den ersten Platz gemacht. Supergeil, vor allem da ich das erste mal bei diesem Contest mitgemacht habe. Hab mich riesig gefreut.
Da ich meine Bilder auch manchmal ganz leicht am Handy nachbearbeitet in Instagram hochlade habe ich am Handy das fertige Bild wie ihr es oben seht und wie ich es auch im Contest einreichte nochmal ein wenig mit Snapseed auf alte vergilbte Fotografie bearbeitet. Auch das gefällt mir ganz gut, so dass ich es hier auch zeigen will. Denke das passt ganz gut zum Motiv. Was sagt ihr dazu? Ich bin ganz zufrieden mit den zwei Ergebnissen.


Hier seht ihr das fertig texturierte und gerenderte Bild wie es aus Cinema4D herauskam,
 noch komplett ohne Nachbearbeitung in Photoshop

So sah das Bild aus bevor ich angefangen hatte mit Texturieren.

Sonntag, 14. Januar 2018

Globetrottel - Toskana


Die Toskana war schon lange eine Gegend die ich unbedingt sehen wollte. Sanfte Hügel und malerische Gehöfte, dazu geschwungene Straßen die sich durch die Hügel schlängeln und auf ihrer Reise von Zypressen begleitet werden. Das ist für mich die typische Toskanalandschaft. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch eins kann ich noch sagen. Ich komme auf jeden Fall noch einmal hier her. Dann aber im Frühjahr, wenn alles grün und saftig ist. Wenn der Mohn auf den Feldern blüht und ich wie Russell Crowe in der Gladiator durch die Felder streife. 
Gladiator war übrigens ein Grund, genau dieses malerische Anwesen zu besuchen. Hier wurde nämlich die Endszene gedreht. Vielleicht erinnert sich jemand an die Szene. Als er endlich seine Familie wieder trifft. Ich habe mir im Vorfeld einige fototechnisch interessante Orte rausgesucht, die wir dann eventuell anfahren konnten. Dies war einer davon. Leider war es der enormen Hitze (Ich Glaube wir hatten etwa 38°C) und der abgeernteten Felder geschuldet, dass es alles ein wenig verbrannt und trostlos aussieht. Aber das tut der Stimmung keinen Abriss. Ich mag diese Landschaft absolut. Für mich schöner als die Küste mit ihrem unendlichen Horizont. Ich finde es spannend von einem erhöhten Punkt aus die Wolkenspiele auf den geschwungenen Hügeln zu beobachten. Leider musste ich mit dem vorhandenen Licht auskommen. Gerne hätte ich das Morgenlicht bzw. das Licht der untergehenden Sonne genutzt um mehr Spannung aus den Bildern zu holen. Leider ist es beim Fotografieren immer so, dass man die Bedingungen hat, die man eben vorfindet. 
Ich denke trotzdem ich habe halbwegs gute "erste" Bilder von dieser Traumlandschaft gemacht und ich hoffe ich werde noch viele Möglichkeiten haben dies zu wiederholen.








Mittwoch, 10. Januar 2018

Globetrottel - Geraer Hütte (black-white-Landscape-Series)


Im Weihnachtsurlaub habe ich mich einen Abend hingesetzt und mal alte Familienalben nach brauchbaren Stockfotos für Photoshopcomposings durchsucht. Dabei sind mir meine alten Wander- und Trekkingfotos wieder zu Gesicht gekommen. Ich war Feuer und Flamme als ich mich durch die Erinnerungen klickte und wusste, dass diese Bilder unbedingt auch auf den Blog müssen. 
Nur wie? Die Qualität der Bilder ist wirklich mies. Das waren 2007 meine ersten digitalen Bilder die mich eigentlich in Richtung Fotografie brachten. Sozusagen der Anfang meiner Fotografenkarriere die es ja gar nicht gibt.  Nein im Ernst. Ich hatte damals eine sagenhafte 4MP Canon PowerShot S40 von meinem Bruder bekommen, da er sich eine Nikon D80 geholt hatte. Und diese Bilder hier waren die ersten Fotografieschritte die ich damit gemacht hatte. Heute macht eigentlich jedes neuwertige Handy bessere Fotos. Damals hatte aber noch niemand gedacht, dass das mal mit Handys möglich wird. Daher war die S40 mein Einstieg in die digitale Fotografie bevor ich mir 1 Jahr später eine DSLR kaufte.
Dazu aber später mehr, da ich viele solche Wander- und Trekkingfotoalben von damals gefunden habe, die ich alle in Schwarz Weiß aufbereitet habe. Warum Schwarz Weiß fragen sich sicher einige? Nennen wir es eine gewisse Leidenschaft hat mich dazu gebracht. Ich liebe Schwarzweißfotos und hatte das schon seit langen vor einmal eine Serie zu machen, aber es hat nie wirklich gepasst. Somit kam hier meine Chance. Vor allem weil die Qualität und mein können bei diesen Fotos noch in den Kinderschuhen steckten. Da ich nun die Fotos, die alle in jpeg aufgenommen wurden, wie immer noch bearbeiten wollte, probierte ich einiges aus und erkannte das mir Qualität und Dateiformat schnell Grenzen aufzeigten. Da fielen mir meine alten Schwarz Weiß Analogaufnahmen ein die damals schon teils fleckig und verrauscht waren. Perfekt dachte ich. Also probierte ich einige Lightroom Einstellungen aus und erstellte mir eine Handvoll verschiedener Presets, die dann meine Ausgangslage waren. 
Schwarzweißfotografie ist in meinen Augen immer was besonderes und vor allem in der Portraitfotografie ganz vorne mit dabei. Doch in der Landschaftsfotografie gelten andere Regeln und es war gar nicht so einfach die passenden Motive mit der passenden Bearbeitung zu versehen. Aber ich denke größtenteils ist es mir gelungen teils wunderschöne Bilder zu erstellen.
Gerade die "schlechte" Qualität tragen nun zur Stimmung in den Bildern bei. Teils das Rauschen im Himmel oder die weichen Konturen. Irgendwie Stimmungsvoll finde ich. Wie denkt ihr darüber? Geiles Projekt oder hab ich die Rosa Brille auf, da mir die Bilder unglaublich gut gefallen?


Gemacht habe ich die Bilder übrigens auf einer Bergtour mit meinem Bruder und Jürgen, der auch Mitglied im Alpenverein war. Geplant war die Besteigung des Olperers ausgehend aus der Geraer Hütte, jedenfalls von Jürgen und meinem Bruder. Da ich nicht wirklich alpiner Bergsteiger war und bin hatte ich vor Richtung Alpeiner Scharte auf Urbextour in 2800m Höhe zu gehen. Hier gibt es nämlich die Überbleibsel eines Molybdänbergwerkes aus dem 3. Reich. Genau das richtige für mich.
Also sind am zweiten Tag nach dem Aufstieg zur Hütte meine Begleiter Richtung Olperer aufgebrochen und ich bin alleine losgezogen Richtung Bergwerk. Bergwerk ist hier wirklich der richtige Begriff. Ein Werk aufm Berg. Klasse.
Die Bilder die ich in dem Bergwerk gemacht habe sind nicht wirklich nutzbar und viel gab es auch nicht zu sehen. Einige Stollen, ein paar Wände und Kristalle. Dazu viel Dunkelheit, eine Stirnlampe und ein unbrauchbarer Fotoapparat für solche Umgebungen. Egal, da das Erlebnis zählt bin ich die Stollen rein, die leider nicht mehr sehr weit in den Berg führen. Draußen schlug während dessen das Wetter um und ich stand beim rauskommen im Schneesturm und war auf dem Weg zur Scharte. Genießen konnte man nun keinen Ausblick mehr, dafür war es saukalt und Schnee und Eis im Gesicht macht auch kein Spaß. So bin ich langsam zurück zur Hütte. Wenig später kam auch die Seilschaft zurück die ebenso umdrehen mussten, da sie auf einem Gletscher in einen Whiteout gekommen sind, der sie zum umdrehen drängte.
So genossen wir noch einen gemütlichen Abend auf der Hütte, bevor es am nächsten Tag wieder ins Tal zurück ging. Eine schöne Bergwanderung war das mit tollen Ausblicken und einem verrückten Wetter. So nun genug der Worte. Ich hoffe die Bilder schaffen es ein wenig die Stimmung rüber zu bringen. Auch in Schwarz Weiß was meiner Meinung nach einen ganz besonderen Reiz ausstrahlt. Und das vor allem bei meinen allerersten Landschaftsfotos. In diesem Sinne. Schöne Grüße