Sonntag, 30. April 2017

Schlangen


Im Kölner Zoo gibt es neben den großen Tieren auch ein wunderschönes Aquarium / Terrarium und ich muss zugeben, ich bin beinahe lieber in diesem Haus, als im großen Außenbereich. Die Anzahl der Terrarien sowie die Gestaltung sind wirklich genial. Selten habe ich so liebevoll gestaltete Becken gesehen. Kleine Welten für sich, die so eingerichtet sind, dass man durchaus die Tiere gar nicht zu sehen bekommt und dennoch stundenlang suchen möchte. Die Tiere um die es heute geht, musste ich allerdings nicht lange suchen. Die Schlangen haben sich präsentiert, vor allem der grüne Baumpython hier, lag perfekt für meine Makrolinse direkt an der Scheibe auf seinem Ast. Aber das war eh egal, da ich nur die Wahl zwischen 180mm Makro oder 70-200mm Tele hatte, ist klar das hier das Makro ran muss. Alleine schon der Naheinstellgrenze wegen. 
Das Auge hat es mir ja besonders angetan und bei den Lichtverhältnissen und ohne Stativ ist das gar nicht so einfach durch eine Scheibe Fotos zu machen. Denke das ist mir aber relativ gut gelungen, vor allem weil die Python schön ruhig da lag. Die Schlange mit der Nase hingegen war ein Energiebündel, die wirklich ohne Pause unterwegs war. Die hatte vermutlich Hunger. Da war es gar nicht so einfach Bilder zu machen, vor allem mit dem geringen Schärfebereich eines Makroobjektives auf die wirklich kurze Entfernung, dem Licht und der Scheibe. Aber dennoch sind einige Aufnahmen gelungen. Sehr interessante Tiere wie ich finde. Könnte da stundenlang zusehen, wenn eine Schlange irgendwo ohne ein zucken verweilt oder auf Futtersuche durch die Äste schlängelt. 




 








Montag, 24. April 2017

GLOBETROTTEL - TOUR DE FRANCE - PART XXVI


So langsam kommen wir zum Ende meiner Urlaubsbilder. Das heißt in erster Linie für mich, dass ich mal wieder in den Urlaub fahren muss. Aber das wird eh gerade geplant. Heute kommen wir erstmal zu einem der schönsten Strände dich ich besuchen durfte und das obwohl es kein einziges Sandkorn gab. Die Steilküste von Étretat ist wirklich traumhaft schön, auch wenn das viele andere Menschen wohl auch denken, denn dieser Ort war so gut wie der einzige wo es unzählige Menschen gab. Aber egal. die Kulisse ist Wahnsinn und ich werde sicher wiederkommen. Hier gibt es definitiv noch viel mehr zu erkunden. Den neben hübschen Frauen, gibt es hier alte deutsche Bunker und fantastische Felsformationen, die man sicher auch mal mit einem Kanu erkunden muss. 
Aber auch die wunderschöne Altstadt bietet einige Motive. Hier voran das geniale alte Fachwerkhaus mit extrem vielen Details und einer Schnitzerei die mir zu denken gibt.
Der Strand ist auch ohne Sand wunderschön. Hier gibt es Millionen runde Steine, die ein fantastisches Geräusch von sich geben, wenn die schnell hoch steigenden Wellen aufschlagen. Das ist wirklich extrem charakteristisch und lädt zum träumen ein. Als dann die Ebbe einsetzte und das Wasser relativ schnell zurück ging, konnte man auch weiter Richtung Felsen. Hier waren fast keine Steine mehr, sondern nur noch eine völlig glatte löchrige Steinplatte die täglich durch das Wasser bearbeitet wird. Und es kamen Überreste alter Bunkeranlagen zum Vorschein, die noch genau erkundet werden müssen. Dazu ein später mehr. In diesem Sinne, eine schöne Woche euch.




Man bekommt übrigens nasse Füße wenn man Frauen fotografiert







Das Haus ist auf jeden Fall ein Transformer





 




 













Dienstag, 18. April 2017

GLOBETROTTEL - TOUR DE FRANCE - PART XXV



Nach Ostern kommen wir mal wieder nach Frankreich. Wir befinden uns weiterhin in der Normandie in der Nähe zu Omaha Beach. Genauer gesagt in Port en Bessin, wo es einen Küstenabschnitt gibt wo Jakobsmuscheln in unzähliger Anzahl liegen. Warum auch immer gerade hier?
Was mir wirklich gefallen hat, war die wunderschöne Steilküste im Küstendunst und dem dadurch genialen Licht. Lädt wirklich zum träumen ein und wird sicher irgendwann mal noch in einem Matte Painting verwendet. Der Hafen war gerade wegen der Ebbe auch sehenswert. wie die ganzen kleinen Boote im Schlamm lagen, teilweise kurz vorm umkippen. Und weil hier so eine tolle Stimmung war, hab ich auch ne ganze Ladung Muscheln am Hafen gegessen, lecker. 
Auch geschichtlich gab es einiges zu sehen und zu lesen, so haben im zweiten Weltkrieg britische Marines hier angelandet und auch Verluste hinnehmen müssen. Ich finde es toll, dass die ganzen Denkmäler und Gedenktafeln so gepflegt werden. Diese Zeit darf man nicht vergessen und hier sieht man auch, dass es immer noch genug Menschen gibt die dafür sorgen. Wünsche allen eine schöne Woche.