Freitag, 28. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta V


Die letzten Bilder von der wunderschönen Klam. Beinahe dachte ich auch es sind die letzten Bilder mit meiner Kamera. Sie sah aus als wäre Sie ins Wasser gefallen. Wasser draußen und Feuchtigkeit drinnen. Dazu immer mehr Wasser von oben und von überall eigentlich. Dadurch wurden die Bilder ein wenig milchig, was aber einen passenden Look mit sich bringt. So das wars erstmal mit Bildern aus Frankreich. Die nächsten Beiträge werden dann aus dem schönen Spanien kommen. Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr !

  

 


   
 

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta IV


Weiter geht es in den Dschungel, tief hinein. Immer abenteuerlicher und immer feuchter. Dazu immer überwältigender was die Natur und die Kraft des Wassers angeht. Ein Wasserfall der aus einer Wand schießt ist etwas, dass ich nicht erwartet habe im Süden Frankreichs. Es sieht aus wie auf Bildern die man vor Augen hat wenn man von Thailand, Indonesien oder Indien träumt. 
Es war einfach unbeschreiblich, weil man es eben nicht erwartet hat. Sicher gibt es viele vergleichbare Klams in den Alpen, jedoch fährt man da einfach mit dem Ziel hin, da durch zu wandern und nicht wie wir. Mal im Handy nach Sehenswürdigkeiten geschaut, dank mäßiger Verbindung nicht wirklich gesehen was es da gibt und schwups stehen wir im Paradies. 
Wasserfälle, Höhlen, glasklares Wasser und immer wieder felsige Pfade ziehen mich einfach in den Bann. Ich mag diese märchenhafte Täler. Ok, jetzt genug geschwärmt. Ich wünsche noch allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit.



  





Samstag, 15. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta III


Weiter gehts hinein in die grüne Hölle. Die Luftfeuchtigkeit stieg schon fast ins unermessliche und das Junglefeeling steig immer weiter. Kleine Wasserfälle und große wechselten sich ab mit kleinen glasklaren Wasserbecken die mit ihrer Farbe unnatürlich schön aussahen. So langsam hatte ich aber aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit auch Angst um die Kamera. Es regnete immer mal wieder, aber das macht der Kamera nichts aus, jedoch war der feine Nebel und die nasse Luft das Problem. Ich merkte immer mehr "Film" auf den Bildern. Vor allem im Gegenlicht war es zu erkennen. Schaut mal das Bild an was ich den Wasserfall hoch gemacht hab. So richtig milchig. Das lag daran, dass das Objektiv von innen immer mehr Beschlag. Da ich im Urlaub nur ein Objektiv dabei hatte, wäre das natürlich der Supergau. Aber was will man machen. Umdrehen war nicht drin, also weiter und schauen was passiert. In einigen Fotos gefällt mir der Milchglaseffekt sogar. Was meint ihr?






Freitag, 7. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta II


Mit vielen Sachen hatte ich gerechnet, aber mit einer solch schönen Klam nicht. Steil eingeschnitten in saftiges Grün. Moosbewachsene Felsen und glasklares Wasser. Traumhaft. Dazu der feine Nieselregen der die Luftfeuchtigkeit in tropische Höhen brachte rundeten das Entdeckerfeeling ab, dass man Zweifelslos bekam wenn man den urigen Weg entlang ging. Aber macht euch euer eigenes Bild.


 


   


Samstag, 1. Dezember 2018

Globetrottel - Gorges Kakuetta I


Das erste Ziel in den Pyrenäen war ein Traumhaftes Tal namens Gorges Kakuetta. Schon auf der Hinfahrt konnte man auf einer Gebirgsstraße einen Blick auf das türkisfarbige Wasser werfen, dass sich im Tal dahinschlängelte. Parkplatz war schnell gefunden, doch als wir den Motor abstellten fing es erstmal ordentlich an zu regnen. Kein Problem im Wohnmobil. Gibt es eben erst mal Essen also Topf aufn Ofen und schon ist wieder ne halbe Stunde um. 
Leider hörte es nicht wirklich auf zu regnen und der Wetterbericht sagt uns voraus, dass es an diesem Tage auch nicht wirklich trocken werden würde. Da aber der Regen zu einem feinen Nieseln überging entschieden wir uns nicht mehr zu warten und machten und Wanderfertig. 
Was für  ein wahnsinnig schönes Tal das ist, konnte man selbst beim ersten Blick auf den See nicht erahnen. Los ging es an einer kleinen Gaststätte, wo man neben einem Kaffee auch den Eintritt zahlte. Erste Fragezeichen kamen hier auf. Eintritt für eine Wanderung? Nun gut, warum auch nicht. Wenn das Privatbesitz ist, dann werden die wohl auch einfach Geld damit verdienen wollen. Wir zahlten artig und betraten ein wahren Urwald. Wahnsinnig schön war es hier und je näher man kam, umso mehr konnte man erahnen, was noch kommen sollte. Der Weg war nur ein paar Kilometer lang, aber unbeschreiblich schön. Unsere ganz persönliche Wanderung in einen Jurassic Park ohne Dinosaurier war das. 
Aber dazu später mehr. Hier zeige ich erstmal nur den See am Anfang und einen kleinen Zulauf der ein wenig das Urwaldfeeling was noch kommen sollte zeigte. Auf einmal war der feinde Nieselregen gar nicht mehr so schlimm, da er perfekt zur Vegetation und zum Ort an sich passte. So zogen wir los auf einen Weg der in einer großen Höhle enden sollte. Das wussten wir bis dahin noch nicht. Viel Spaß bei den Bilder und ich hoffe, dass die nur ein wenig das Gefühl übermitteln können was wir vor Ort hatten. Wie gerne wäre ich mit einem Kanu in den Nebel hineingefahren. Was würde einen da erwarten? Die wahnsinnige Schönheit der Natur mit absoluter Sicherheit. Vom Weg hier hoch konnte man erahnen wie lang sich der See in den Bergen schlängelte. Gemäß Google sind es nur 1000 Meter aber in was für einer Kulisse. Eine Mischung zwischen den hohen Fjorden Norwegens und dem Urwald Brasiliens würde ich sagen. Genau mein Ding hier.






Dienstag, 27. November 2018

Globetrottel - Pyrenäen, zum ersten mal


Da waren wir nun, direkt vom Strand Richtung Berge. Die Pyrenäen waren unser Tagesziel. Jedenfalls eine Schlucht in den Pyrenäen. Der Weg war gar nicht so weit aber durch die Dörfer zu fahren hat die Sache ziemlich verzögert und es kam mir ewig lang vor. Umso schöner war es, als man auf einmal in den ersten kleinen Tälern war. Es gab zwar ein wenig tief hängende Bewölkung und den ein oder anderen Tropfen, aber das hat ganz gut zu den grünen Hängen gepasst. Die sanften grünen Hügel sind auch ziemlich schnell immer steiler geworden und felsiger. Genau wie ich es mag. So hat mich auf einmal gar nicht mehr gestört, dass man gefühlt gar nicht mehr voran kam. Der Verkehr war so gut wie nicht mehr vorhanden und so konnte man immer mal wieder ohne Probleme anhalten und die Aussicht genießen. Kam ab und zu mal doch ein Auto vorbei, wurde man freundlich gegrüßt. Hab ich schon erwähnt das ich die Franzosen mag?
In einem kleinen Dorf hatte ich beim vorbei fahren eine schöne geschwungene Steinbrücke gesehen und wir haben kurzerhand eine kleine Pause eingeschoben und sind ein wenig umher gelaufen. Haben Steine gesammelt und es genossen gefühlt unendlich viel Zeit zu haben. Ziel war eine paradiesische Klam in den Bergen und die ist schon Millionen von Jahren dort, also wozu Eile? 
Dazu aber in den nächsten Beiträgen mehr. Jetzt muss ich mich sputen. Es geht ins Kino und die anderen warten schon. Bis die Tage...




 
 

Sonntag, 18. November 2018

Globetrottel - Beachlife


Jedes Jahr, wenn es ans Meer geht, ist der erste Moment wenn man dann wirklich am Wasser steht so ein kleines Highlight. Man fühlt sich angekommen, auch wenn es drei Tage später weiter geht. Man geht das erste mal ins Meer, schmeckt das Salz, fühlt den Wind und merkt die Sonne auf der nassen Haut. Irgendwie ist das ein Gefühl wie Urlaub eben. Auch wenn ich gar kein "komm wir gehen an den Strand" Typ bin, fühle ich mich wohl. Zumindest wenn wenig Leute da sind. Das war hier leider nicht so, jedoch konnte man wenigstens ein wenig Ruhe genießen wenn man ein wenig weiter gelaufen ist. Es gab den Leute-werden-braun Strand und liegen da wie die Sardinen und paar hundert Meter weiter den Surferstrand der weniger Sardinen beherbergte. Also auf zu den Surfern. Schon war das Leben schön. Cool war, dass ein kleiner Fluss genau hier ins Meer geflossen ist. War irgendwie witzig, da dieser Fluss wie eine Grenze für die Menschen war. auf der einen Seite die coolen Leute (also wir) und auf der anderen die "ich muss unbedingt braun aus dem Urlaub kommen" Fraktion. Für diese war es wohl zu viel Abenteuer den 30cm hohen Fluss zu durchqueren. Man hätte ja nass werden können. So hatten wir unsere Ruhe und dem Beachlife stand nichts mehr im Weg. Bis zur Abfahrt ein paar Tage später.