Samstag, 28. September 2019

Im Nebel verschwunden


Nach dem Hammer Sonnenuntergang vom letzten mal, war das nächste Highlight die Brücke die sich in wunderschönem Nebel gehüllt einer gefühlten Unendlichkeit entgegenstreckte. Fast ganz alleine waren wir nun, was meiner Meinung nach völlig unverständlich ist, da ja genau jetzt die wirklich beste Stimmung herrschte. 
Völlig surreal und abenteuerlich steht man auf der Brücke und immer wieder kommt der Nebel hoch, der die Enden der Brücke ins Nichts verschiebt. Was für ein Moment. Einfach Hammer. Die Bilder können nicht mal annähernd die vorherrschende Stimmung rüber bringen. Das war wirklich unbeschreiblich.
Auch ist dies ein Grund, dass man durchaus öfters mal die gleichen Spots besuchen sollte. Oftmals hört man, dass man da nicht noch mal hinfahren muss, weil man ja schon mal da war. Aber gerade bei solchen wunderschönen Locations kann man theoretisch jedes Wochenende hindullern. Es wird immer wieder zu besonderen Momenten kommen, die man nicht wahr nehmen kann, wenn man nicht da ist. Also, wer noch nicht nochmal auf der Brücke war, oder schon zig mal. Fahrt einfach noch mal hin. Am besten relativ spät, oder früh. Vor allem auch im Herbst sicher wunderschön, wenn die Natur das Ganze noch in eine wunderschöne Farbe packt.  In diesem Sinne ein schönes Wochenende und einen schönen Herbst. 










 

Dienstag, 24. September 2019

Im letzten Sonnenlicht abgehangen


Von der Burg Eltz ist es gar nicht mehr weit zur Hängebrücke Geierlay. So haben wir umgeplant und sind anstatt Richtung Trier einfach noch mal zur Brücke gefahren. Vor allem weil wir auch wussten, dass man hier mit dem Wohnmobil gut übernachten können. Als wir schon fast an der Brücke waren habe ich schon schöne Nebelschwaden in den Tälern des Hunsrück hängen sehen und malte mir aus wie geil das auf der Brücke aussehen müsste. Tatsächlich war es dann der schönste Sonnenuntergang den ich bis zu diesem Tag erlebt habe. 
Wir haben uns auf den Weg gemacht und die tiefstehende Sonne sowie die Windräder waren schon klasse Motive. Als wir dann aber auf der Brücke ankamen, war es der perfekte Moment. Im Tal noch Nebel der langsam aufstieg und die tiefstehende Blutrote Sonne verfärbten den Nebel. So stand man von jetzt auf gleich in roter Luft 100 Meter über dem Boden und staunte einfach. Diese Panoramen und die Lichtstimmung welche man vor Ort erlebte können die Fotos hier wenn nur ansatzweise rüber bringen. Ein wirklich besonderer Moment. Schaut euch einfach in die Bilder rein und genießt diese wunderschöne Aussicht. Von der Brücke werde ich dann im nächsten Post mehr zeigen. 






  







Dienstag, 17. September 2019

Burg Eltz mal wieder


Zurück aus dem Osten, haben wir die Chance genutzt und sind noch einmal ein längeres Wochenende in die nähere Umgebung aufgebrochen und haben ein paar unserer Lieblingsplätze ein zweites mal besucht. Man muss ja nicht immer eine Weltreise machen. So sind wir drei Tage hier hinten im Moseltal rum gedüst. Auf dem Weg dahin haben wir die Burg Eltz aufgesucht und nach einem wirklich spektakulären Wolkenbruch-Gewitter-Sturm sind wir genau richtig angekommen. Der Großteil der Besucher war bereits weg. Nur noch ein paar einzelne Instagram Mädels (extrem aufgestylte Mädels die hier her fahren und einen auf Fame machen, indem sie sich in total unpraktischen Klamotten vor solchen bekannten Orten ablichten und so tun als wären sie die totalen Reisechicks. Alles für die kleinen roten Herzen.) 
Wir haben uns herzlich amüsiert schlecht gelaunte Mädels anzuschauen die wirklich nur fürs Foto gelächelt haben. Ein interessantes Schauspiel ist das. Sollte man mal eine Doku drüber drehen. Jedenfalls sind wir angekommen als die Burg geschlossen hat, die Tore aber noch offen waren. Durch den Regen vorher und auch danach, war nicht viel vom Himmel zu sehen, dafür aber herrlich aufsteigender Nebel. Dieser Nebel sollte uns ein paar Stunden später einen absolut unvergesslichen Sonnenuntergang bescheren. Dazu aber später mehr. Da wir mit dem Wohnmobil unterwegs waren, hatten wir alle Zeit der Welt und konnten völlig entspannt alles tun und das ziellos genießen. So sind wir noch ein wenig umher gestreift und haben den Anblick der wirklich wunderschönen Hochburg (meiner Meinung nach einer der schönsten in Deutschland) genossen. Da ist auch das Wetter egal. 




 



Mittwoch, 11. September 2019

Die Schweiz in Sachsen III


Kommen wir nun zu den letzen und eindrucksvollsten Bildern aus der sächsischen Schweiz und auch warum das Gebiet so heißt. Bevor wir aber auch zum wohl bekanntesten Bauwerk der sächsischen Schweiz, nämlich der Bastai kommen, will ich ein paar wirklich fantastische Panoramen zeigen. Das erste hier ist ein Panorama aus insgesamt 20 Bildern mit fast 100 Megapixel (18170Px x 5416Px). Das ist schon recht ordentlich wie ich finde. 
Genial die Aussicht dort oben und wenn man unter der Woche Abends dort ist, ist auch recht wenig los. Fast alleine waren wir oben und konnten die Aussicht genießen. Wirklich Klasse, wenn man rechts die Brücke sieht und der Blick dann nach links ins Felsenpanorama abdriftet. Wie in einem Märchen fühlt man sich. Vor allem bei der niedrigen Sonne hat man noch ein interessantes Spiel aus Licht und Schatten. Teilweise war die Lichtstimmung ziemlich schwierig, da ein leichter Dunst in der Luft lag, der schon teilweise arg blendete doch dank Lightroom konnte man wenigstens noch ein wenig blau aus dem Himmel holen. 
Es sind sehr viele Bilder, ich weiß, aber da ich in den letzten Wochen so immens viel fotografiert habe will ich endlich fertig werden um wenigstens nicht zu viel zeitlich aufzuschieben. Man möge es mir nachsehen. Und wem es zuviel ist, der muss ja nicht die Bilder anschauen. Ganz einfach ist das. Wer die Bilder doch anschaut wünsche ich viel Spaß beim betrachten der einzigartigen Landschaft. Wart ihr noch nie dort? Dann solltet ihr das auf jeden Fall mal planen und ein paar schöne Wanderungen dort machen. Es lohnt sich wirklich, vor allem wenn man den Abend mit diesem Panorama ausklingen lassen kann. In diesem Sinne. Schönen Abend euch noch.