Donnerstag, 30. Mai 2019

Globetrottel - Langres I


Letzte Station auf der Reise war in Langres. Witziger weise waren wir vor zwei Jahren auf der Heimfahrt auch in der Nähe und haben hier unsere letzte Nacht verbracht. Da aber auf einem Stellplatz unweit der Stadt. Dieses mal haben wir auf dem Campingplatz auf der Stadtmauer genächtigt. Ein Campingplatz mitten in der Altstadt. Mega! So kann man direkt eine Runde durch die Stadt starten. Eine sehr schöne Stadt. Andere sehen das wohl ebenso, denn bis in die Abendstunden war einiges los hier. Eine schöne Runde haben wir gedreht. Vieles gibt es zu entdecken und in entspannter Atmosphäre durch die Gassen zu schlendern macht eh Spaß bei solch schönen Städten. 
Hat auch nicht lange gedauert, dann standen wir vorm Gotteshaus, was ja immer so eine Anlaufstelle ist für Touristen wie wir es sind. Von dort aus haben wir uns dann auch tiefer in die Gassen gewagt. Ziel war die Stadtmauer. Dazu aber später mehr. Ich hoffe ihr habt alle frei morgen und könnt das wohl wirklich gut wertende Wetter genießen am Wochenende.









Sonntag, 26. Mai 2019

Globetrottel - Französisches Landleben


Eigentlich wollte ich gerade in der Eifel über Stock und Stein rennen, aber mein Rücken hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Richtig schön reingefahren isses mir. So nutze ich aber die selbstauferlegte Gammelzeit um hier mal wieder Nachschub zu bringen.
Mittlerweile haben wir die französische Atlantikküste hinter uns gelassen und sind gemütlich auf dem Heimweg. Da wir die Strecke aber nicht am Stück fahren wollten suchten wir uns noch ein paar Zwischenziele raus. Durch Zufall haben wir einen schönen Stellplatz an einem kleinen ländlichen See gefunden, der ganz in der Nähe der bekannten Auvergne Vulkane war. Da wir noch viel Zeit hatten haben wir eine Runde um den See gedreht. Witzig war, dass hier auch ein kleines Dorffest im Gange war. die kleine Runde war wirklich schön. Abwechslungsreich ging es durch Wälder, Wiesen und über Stege. Kühe und Pferde schauten interessiert und sorgten für Unterhaltung. Abends gabs dann noch Musik vom Fest. Alles in allem war es echt ein Glücksfall diesen Traumhaften Ort gefunden zu haben. Sehr schön finde ich die vielen kleinen, teils liebevoll gemachten Wohnmobil Stellplätze die man ohne die richtige Handyapp wohl nie finden wird. So viele Dörfer haben diese Plätze und werden auch immer genutzt. Oft sind wir die einzigen deutschen, da diese Plätze wirklich teil entlegen sind. Aber immer wird man freundlich empfangen und oft kommt auch schnell ein Gespräch zustande. Das mag ich sehr, auch wenn man manchmal gegenseitig kaum ein Wort versteht, da Englisch nicht französisch genug ist. Sei es drum. Man lächelt und sagt im gebrochenen französisch ein paar nette Worte ohne auch nur im geringsten die Antwort zu verstehen. Schönen Sonntag noch allen und wer nicht war, sollte jetzt noch schnell wählen gehen. Damit es auch in Zukunft freundliche offene Europäer gibt.











Donnerstag, 16. Mai 2019

Globetrottel - Dune IV


Die letzten Bilder von der Dune du Pilat sind vom wohl schönsten Sonnenuntergang der ganzen Reise. Zuerst sah es gar nicht danach aus, vor allem die Wolkendecke verschloss den Horizont. Trotzdem ging ich guter Dinge Richtung Strand und stand an einem Vorsprung auf der Düne als die Sonne den kleinen Spalt am Horizont freigab. Und dann der Hammer. Was für Farben? vom Orange über Lila bis Blau war alles vertreten. Dann führ auch noch ein kleines Boot durchs Bild. Ganz klassisch kitschig wie es sich gehört für so einen Wahnsinns Sonnenuntergang am Meer. Und auch ein wunderschöner Abschied vom Atlantik. Ab Tag später sind wir dann aufgebrochen Richtung Deutschland. Klasse Moment hier nochmal gehabt. Schönen Abend noch allen die sich hier her verirren.






Sonntag, 12. Mai 2019

Globetrottel - Dune III


Tag drei war dann auch der Tag als ich mich entschloss früh die Dünen zu erklimmen. An diesem Tag war es weniger heiß und relativ erträglich. Auch wenn man das nicht unterschätzen sollte. Es war relativ schnell ziemlich schwül und durch das laufen im Sand merkt man schnell das es doppelt so anstrengend ist, aber es hat sich gelohnt. 
Von oben sieht man erstmal wirklich was das für ein riesen Sandhaufen ist. Die hohen Kiefern wirken fast wie kleine Büsche und man kommt sich vor, als sei man überall nur nicht an der Westküste Frankreichs. Irgendwie fantastisch wenn man oben steht und die weite sieht. Nur Sand, Meer und Baumspitzen. Und natürlich die anderen Menschen die das halbwegs angenehme Wetter nutzten um die "Berge" zu erklimmen. Eigentlich wollte ich auch diesen Beitrag mit Sonnenuntergang Bildern abschließen, aber dass werde ich in einem extra Beitrag machen, da der Sonnenuntergang wirklich wunderschön war und für sich stehen sollte. Noch einen schönen Sonntag euch.











Freitag, 10. Mai 2019

Globetrottel - Dune II


Am zweiten Tag an der Düne waren ein Haufen Gleitschirmflieger am Start. Ich hätte den ganzen Tag zuschauen können. Was hab ich eigentlich gemacht? Ach ja, den ganzen Tag zugeschaut. Dazwischen ein wenig Muscheln gegessen, am Pool dahin vegetiert und richtig entspannt.
Herrlich die Tage, wenn man kein Ziel hat, nicht fahren will will und solch einen Ausblick hat. Könnte man sich sofort dran gewöhnen. Am Abend gab es dann noch einen Traumhaften Sonnenuntergang mit Gleitschirmen davor. Manchmal sah es fast so aus, als würden die Kumpels direkt in die Bäume fliegen. Viel mehr gibts gar nicht zu sagen zu diesem Tag. Also halt ich die Klappe und wünsche ein schönes Wochenende.









Samstag, 4. Mai 2019

Globetrottel - Dune I


Nachdem wir wie ihr gesehen habt die Kirche samt legendären epischen Aufstieg gesehen hatten ging es wieder nach Frankreich, wo uns der Wetterbericht auch wieder besseres Wetter vorhersagte. Das ist die wahre Freiheit wenn man mit einem Wohnmobil unterwegs ist. Man fährt dahin wo das Wetter besser ist als da wo man gerade ist. So hat es uns in die Nähe von Bordeaux verschlagen wo wir noch eine Nacht verbringen wollten bevor es Richtung Heimat gehen sollte. Ziellos führen wir von der Autobahn ab um unseren Stellplatz für die Nacht zu suchen und da sah ich auf Google Maps eine Sehenswürdigkeit. Das mache ich übrigens immer wenn wir irgendwo nen Platz zum schlafen suchen. Umkreissuche und Sehenswürdigkeiten und schon hat man noch ein Ziel in der Umgebung. Man will ja auch was vom Land sehen und nicht nur irgendwo schlafen.
So wurde ich aufmerksam auf die Dune du Pilat, die gar nicht weit weg war von unserem Standort und da es an der größten Wanderdüne Europas sicher nicht an Campingplätzen mangeln wird sind wir auf gut Glück hingefahren und uns den schönsten Platz ausgesucht. Völlig verplant in die Rezeption und aus einer Nacht sind drei geworden. Wir hatten es dann doch nicht so eilig nach Hause zu fahren. Uns wurde ein Traumstellplatz zugeteilt und im Gespräch mit den Nachbarn die aus Irland kamen erfuhr ich, dass diese um solch einen genialen Platz zu bekommen 9 Monate vorbestellen mussten. Man kann auch mal Glück haben. Der Campingplatz war genial. Ein großen Pool, zwei Restaurants, ein Supermarkt und noch vieles mehr. So war es überhaupt nicht schlimm nach dem Gefahre der letzten Tage mal wirklich zur Ruhe zu kommen. 
Aber auch die Düne an sich war sehr interessant zu erkunden, auch wenn es eigentlich nur ein Sandhaufen ist. Ein großer Sandhaufen wohlgemerkt. Die Wanderdüne, die völlig fehl platziert wirkte ist 2,7 Kilometer lang, 500 Meter breit und etwa 100 Meter hoch. Dazu umrandet von Kieferwäldern wo Unmengen an Wohnmobilen und Zelten standen. Und die Düne wandert weiter, noch mehr wandern aber Menschen über die Düne. Dazu aber später mehr. Der erste Abend ging dann noch mit einen sehr schönen Sonnenuntergang zu Ende. Was will man mehr. Leben wie Gott in Frankreich.