Mittwoch, 29. März 2017

Composing - In the Jungle


Da ich letztens im Leipziger Zoo so schön viele Bilder im Gondwanaland gemacht habe, dachte ich mir, dass es super wäre daraus ein Composing zu machen. Gesagt getan. Dieses Bild besteht aus insgesamt fünf Bildern die ich alle im Gondwanaland im Leipziger gemacht habe. Ich fand die Stimmung dort super und ein Bild mit geteilter Wasserlinie stand schon lange auf meiner Liste. 
Da die Bilder auch alle im gleichen Ort zur halbwegs gleichen Zeit entstanden sind, passt auch das Licht recht gut. Einzig bei dem Unterwasserbild musste ich ein wenig mehr tricksen und einen ganzen Fisch wegschneiden. Einige der Ausgangsbilder findet ihr in dem letzten Blogpost vom leipziger Zoo. Ein composing, welches komplett aus eigenen Bildern besteht ist in wirklich cool und für mich selber was besonderes. Auch habe ich die Erlaubnis des kleinen Mädchen, also alles im rechtlichen Rahmen. Einzig den im Fokus stehenden Fisch habe ich nicht gefragt, aber das nehme ich mir einfach raus.
Auf die Idee ein reines composing zu machen, komme ich in letzter Zeit öfter, da mich beim letzten 3D Bild die Renderzeit von 152 Stunden ziemlich angenervt hat und ich mal wieder mehr reines Photoshop machen wollte. Mir sind die geilen Bilder von Mehdi Mostefai schon seit langem aufgefallen und mich wirklich inspiriert bei diesem Bild. Schaut euch die Bilder einfach mal an, große Kunst sag ich nur. Hoffe natürlich das ihr mein Bild nicht weniger schlecht findet. In diesem Sinne, einen schönen Abend euch noch.

Sonntag, 26. März 2017

Globetrottel - Tour de France - Part XXIII


Weiter geht es auf unserer Reise durch die europäische Geschichte. Bilder vom Utah Beach und aus dem D-Day Museum an diesem historischen Strandabschnitt zeige ich heute noch einmal. Besonders haben mir die dynamisch gestalteten Gedenkstellen gefallen. Wie hier gleich auf dem ersten Bild zu sehen. Eine Szene von der Landung. Das Schiff mit den stürmenden Soldaten und dem Hindernis im Vordergrund. Mir hat das so sehr gefallen, dass ich locker 20 Minuten gewartet habe, bis kein Mensch in das Schiff gelaufen ist oder an den Soldaten rumgedadscht hat oder gepost fürs Familienbild. Ich wollte die Szene so fotografieren, dass sie so wirkt wie die Gedenkstelle gedacht ist. Ich hoffe das ist mir gelungen. Das Museum war sehenswert, informativ und die Angestellten waren sehr freundlich und haben auch das Gespräche gesucht. Das fand ich sehr interessant. Kann man sich mal anschauen. Aber auch der Strand ist herrlich. Zu den Segelautos bis zu Pferdegespannen gab es einen wunderschönen dramatischen Himmel bei angenehmen 27°C. Urlaub eben. 

 


 
   










 









 



 




 



Donnerstag, 23. März 2017

Zoo Leipzig - Sachsenjungle


Geht man in einen Zoo schaut man meist Tiere an, oder auch einfach mal die Gegend. Noch nie habe ich bei einem Zoo Besuch, so wenige Tiere fotografiert und so viel drum rum. Der Leipziger Zoo ist in dieser Sache phantastisch. Es gibt so viel zu sehen, so viele Details und schöne Stellen. Alleine die große Halle Gondwanaland hat mich völlig beeindruckt. Von einer Fahrt mit einem Boot durch den Dschungel bis hin zu den Hängebrücken durch die Pflanzen. Alles ist hier stimmig und entführt einen in eine ferne Welt. Ja, man bekommt förmlich Fernweh. Dazu gibt es nette Restaurants mit viel gutem Essen, den jeweiligen Kontinenten entsprechend.
Ich hoffe ich konnte die tropische Stimmung so halbwegs einfangen. Am meisten gefallen mir die kleinen Details. Eine alte Zeitung über eine Expedition oder ein rostiges Fass welches der Efeu für sich eingenommen hat. Immer wieder Röhren mit großen Ameisen die wichtig Blätter und andere Materialien umhertragen. Eine alte Rikscha , eine rostige Lampe am Boot oder ein mit Pflanzen überwuchertes Boot neben einem alten Jeep im Dschungel. Alles liebevoll platziert und sehr gut für die gesamte Atmosphäre. Da waren die Tiere schon fast Nebensache. Ja Tiere gab es auch hier. Verschiedene Vögel, ein Faultier welches wir nicht gesehen haben, da es wohl zu faul war. Neben einem Ozelot haben wir auch einen riesigen Komodowaran gesehen und so manch anderes Getier. Aber die Tiere sind hier wirklich schon fast unnötig. Die Halle alleine ist Urlaub im Regenwald. Mir hat es sehr gefallen. 





Sonntag, 19. März 2017

Globetrottel - Tour de France - Part XXII


Kaum zu glauben was hier alles passiert ist, wenn man an diesem Strand steht. Das Gefühl ist irgendwas zwischen Beklemmung und Faszination. Jeder kennt den Film "Der Soldat James Ryan" oder "Band of Brothers" und jeder dieser Filme / Serien begann mit der Landung in der Normandie und geben meiner Meinung nach ein relativ realistisches Bild von den Ereignissen in der Normandie zur damaligen Zeit. Auch heute noch, so viele Jahre später ist das ganze Gebiet gezeichnet vom 2. Weltkrieg. Bunker, Panzer, Museen, Denkmäler und geschmückte Häuser. Amerikanische Flaggen neben Britischen und vielen vielen mehr. Auch deutsche Flaggen findet man, was für mich ein positives Zeichen ist. 
In nächster Zeit werde ich hier viele Bilder von den Strandabschnitten und anderen Zeitzeugen veröffentlichen. Ich kann nur jedem raten, selber einmal in die Normandie zu fahren und sich ganz in Ruhe mit den Vorgängen hier auseinanderzusetzen. 
Ich habe Museen und Bunkeranlagen erkundet, mit Menschen gesprochen und viel nachgedacht. Vor allem immer wieder parallelen zur heutigen Zeit gezogen und bin einmal mehr zu dem Ergebnis gekommen, dass die EU eine großartige Sache ist. Soviel Leid haben unsere Vorfahren über ganz Europa gebracht, da ist die EU mehr als ein Pfad sondern eine Brücke zwischen Menschen. Leider gibt es in letzter Zeit viele Menschen die einfache Antworten auf komplizierte Fragen geben und somit Idiotenfängerei betreiben. Sehr schnell kann dies das Ende bedeuten von Europa wie ich es will, nur weil einige wenige denken Abschottung und Kleinstaaterei löst Probleme.
Aber ich will nicht zu politisch werden. Zurück zur Fotografie. Zu sehen gibt es einige Bilder von alten Bunkern aus der direkten Umgebung von Utah Beach und die doch recht bekannte Kirche in St. Mare Eglise. Hier hing an die D-Day der amerikanische Soldat John Steele der mit seinem Fallschirm am Kirchturm hängen blieb. Aber keine Angst, der hängt heute nicht mehr. Heute hängt eine Puppe am Kirchturm um daran zu erinnern. Jedoch hängt die Puppe auf der falschen Seite. John Steele hing auf der Rückseite, aber da der große Platz vor der Kirche nun mal der große Platz ist, hat man aus touristischen Gründen die Puppe nach vorne gehängt.