Sonntag, 28. September 2014

Die Windmühle

Windmühle

Was kommt daher für ein luftiger Fant
Mit leichtem ätherischem Flügel?
Er kommt vom fernen Morgenland
Herüber Tal und Hügel,
Er spielt und säuselt in Strauch und Ast,
Er hat nicht Ruh, er hat nicht Rast, —
Da fällt ein Mann ihm in die Zügel.


Halt an, Landstreicher und Springinsfeld,

Nichtsnutziger Geselle.

Hast lang genug durchsäuselt die Welt,
Halt, hier ist deine Stelle,
Dahin sollst du die Nase drehn,
Hier ist die Mühle, hier sollst du wehn
Und sollst ersehen die Wasserquelle.



Der Wind der fing zu brausen an,

Als wollt' er das Mühlrad knacken,

Bald ward er ein gesetzter Mann
Und blies mit gebogenem Nacken.
Mitunter dünkt das Leben ihm hart,
Er denkt der frohen Wanderfahrt —
Dann bläst er wieder aus vollen Backen.

Mittwoch, 24. September 2014

Church of Peace

 Ich als Ungläubiger kann mit Gott und Gleichermaßen nichts anfangen, 
doch eins gefällt mir an den Religionen.
Nämlich der Hang zum Dramatischen und die epischen Bauwerke, die sicher dem Menschen zeigen sollen wie klein er doch ist. Trotzdem haben die Tempel, Kirchen und was es noch alles gibt Menschen gebaut. 
Gebaut um anderen Menschen zu zeigen wie groß Gott ist.
Oder einfach um den Menschen zu zeigen wie reich die Kirche ist.
Egal, über Religion muss man nicht diskutieren. Jeder geht seinen Weg und solange 
man nicht andere von dem richtigen Weg überzeugen will ist das auch alles in Ordnung.
Mich hat mein Weg temporär nach Potsdam geführt. 
Und ist man in Potsdam muss man halt auch mal Kulturtour machen.
Fotos vom Park Sanssouci werden folgen.
Heute zeige ich Bilder der Friedenskirche.
Ein Bau der wie alle anderen Bauten irgendwie fehl am Platz wirkt.
Solche Gebäude passen eher in ein Fantasyepos als in einen deutschen Schlosspark.
Doch schaut man ein paar Jahrhunderte zurück, hat man Fantasy Pur und das mitten in Deutschland.
Ja die Herren waren schon bissl übergeschnappt.
Egal, zurück zur Kirche.
Die Kirche war nicht so groß wie ein Dom oder so manch anderes Gotteshaus, doch fand ich durch die etwas andere Bauart diese Kirche als eine der schönsten die ich besucht habe.
Die langen Lichtdurchfluteten Gänge mit den Säulen und der gelbe Ton der Steine ließen einen in eine andere Zeit versetzen.
Aber schaut euch einfach die Bilder an, ich hoffe ich konnte die Stimmung so rüber bringen,
wie ich sie erfahren hatte.
 Das Bild hat in Schwarz Weiß die beste Wirkung erzielt.
Egal ob gläubig oder nicht, mir gefallen solche epischen Szenen.
 Unter der Kirche ist eine Gruft, leider war diese mit einem Gitter verschlossen.
Dieses Bild hab ich durch die Stäbe gemacht.
Die Särge sind ja end-geil und der Engel der wacht ist auch nicht ohne.
Wieder Episch!
 Die junge Dame hat mir nach Nachfrage den Weg gewiesen.
So ne nackte Nymphe passt aber mal so gar nicht zu ner Kirche.
Denke die gehört zum Schlosspark.
 Das war mein Bild zu einem Fotowettbewerb zum Thema Spiegelungen.
Es ist ein HDR welches aus mehreren Bildern zusammengetonemapt hab.
Genutzt hab ich einen ND-Filter um auch wirklich das Wasser gerade zu bügeln.
Auch war meine Idee die Farben passend zum Ort ein wenig surreal zu halten.
Denke das passt gut zur Stimmung hier.


 Auch ein Bild was ich zum Thema Spiegelungen nehmen wollte, war mir aber wohl zu normal.
 Wieder Schwarz Weiß und wieder wie gemacht für das Bild mit den Säulen und dem Fußboden.
Episch!
Sowas mag ich ja. Egal wer das war, aber wenn ich groß bin will ich auch das meine Kinder 
von mir so ne Büste im eigenen Schlossgarten haben.





 Tja mein Herr....





 Nach kurzer Nachfrage war es mir gestattet in der Kirche selber paar Bilder zu machen.
Die Gartenstühle passen nicht ganz aber irgendwie auch doch.
Wäre bestimmt auch komplett ohne Stühle genial gewesen.
Kirchen sind immer was besonderes, wie gesagt, meine Meinung ist ja das das alles nur dazu dient das der Gläubige sich klein fühlt. Das es da etwas größeres gibt.
In diesem Fall war das weniger Gott, sondern eher ein Baumeister oder Architekt wie es heute heißt.
Egal, jedem das seine. auf jeden Fall Episch.
Episch!
 

 Episch!
Auch wenn ich nicht in den Turm durfte.

Freitag, 19. September 2014

Panorama

  In letzter Zeit war Panoramazeit. Grund war der fantastische Wolkenhimmel, 
den ich einfach nicht mit einem normalen 10mm Weitwinkel auf den Sensor bannen konnte.
Der Zufall wollte es dann das auch noch auf PSD-Tutorials 
ein Fotowettbewerb mit dem Thema Panorama statt fand. 
Das erste Bild hier oben war mein Beitrag. Es ist ein Ausschnitt aus dem unteren Bild.
Da ist zum einen die Schwarz/Weiß Version und die Farbversion.
Ich habe mich für die Monochrome entschieden. Ich fand das einfach passender.
Hat aber nichts geholfen, für mich war nur ein guter 7. Platz drin. Da wurden aber auch wahnsinnig gute Bilder gezeigt. Auf jeden Fall hat mir der Wettbewerb mal wieder das Thema Panorama näher gebracht. Eine faszinierende Technik der Fotografie. 
Aber es ist nicht einfach das richtige Motiv zu finden. Gerade wenn man sich vorgenommen hat einen möglichst dramatischen Himmel abzulichten.
Somit hab ich viele Bilder gemacht. Nun alle hier zu sehen.
Zusammengefügt habe ich die Bilder alle mit 
Photoshop und mit Lightroom, sowie Photoshop nach bearbeitet.
Ich habe bei einigen die Schwarz/Weiß und die Farbversion hochgeladen. 
Welche findet ihr ansprechender?

 Die Kühe haben auch richtig blöd geschaut...


 


 Die letzten zwei Bilder sind schon älter, aber wie ich finde meine schönsten Panoramas, dazu wird dann bald auch das oberste gehören welches ich auch immer wieder anschauen kann.
Zeitlos...

Das ist übrigens der Nodalpunktadapter Marke Eigenbau.

Samstag, 13. September 2014

Zwischenspiel im Garten

Nach anfänglicher Macro-Unlust hat mich ein Besuch bei meinen Eltern doch dazu getrieben 
mit der Kamera mal durch den Garten zu streifen. 
Es gab einiges zu sehen und die ersten Bilder gibt es heute hier.
Von ein paar schönen bunten Blumen bis hin zu flatternden Schmetterlingen.
Hab unzählige Bilder gemacht und wieder ist die Qual der Wahl schwer.
Naja, werde das einfach aufteilen und hab somit immer mal paar bunte-Sommer-Macro-Bilder
die ich den Winter über zeigen kann.
Weiter gibts gar nichts zu sagen zu den Bildern. Genutzt hab ich mein 180mm Tamron sowie einen Blitz den ich mal aufgesteckt, mal in der Hand als Slave genutzt hab.
Das 180er Tamron ist meiner Meinung nach die richtige Wahl für Insekten. 
Da man nicht ganz so nah ran muss, hauen die schreckhaften Fliegeviecher nicht gleich ab.
Fokussieren tue ich meist Manuell, da das Geräusch des Objektives doch schnell mal ein Tier verschreckt. Bei Pflanzen mach ich das ganze dann im Live-View Modus, zoome auf 
den Fokuspunkt ran und stell dann über einen Makroschlitten scharf. Spiegelvorauslösung hab ich natürlich auch an, es sei den ich fotografiere aus der Hand.
Damit kann man wesentlich genauer fokussieren, allerdings geht es auch übers Objektiv an sich.
Hab ja auch nicht immer nen Schlitten drauf.
Dann gehört natürlich immer noch ein bisschen Glück dazu. Da die Tiere meist immer genau dann losfliegen, oder gerade dann ein Windstoß die lange Windstille durchbricht wenn man drauf drückt.
Aber stressen lassen darf man sich eh nicht wenn man Macros fotografiert.
Das ist immer recht entspannend.
Meist sitzt man auch einfach nur da und genießt die Sonne während man wartet das der Wind aufhört oder sich der Schmetterling da hinsetzt wo man ihn haben will.
Also einfach auch mal abwarten und entspannen.