Samstag, 21. Januar 2017

Globetrottel - Tour de France - Part XIV


Die ersten Bilder von Le Mont-Saint Michel waren ja eher bei Regen und Mistwetter und wie ich bereits beim letzten Beitrag sagte, war dieses Wetter zum Glück nur Vormittags. Als ich nämlich Nachmittag, diesmal mit Stativ mich ein weiteres mal auf den Weg machte, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Da machte das durch die Gassen schlendern gleich doppelt Spaß und man verlor sich schnell in den schmalen kleinen Wegen und Gassen. Und genau das soll auch das Thema des heutigen Beitrages sein. Es dreht sich um Dächer und Gassen, denn niemals zuvor habe ich eine vergleichbare Location bewundern dürfen und ich hoffe die Bilder sprechen für sich und können auch nur Ansatzweise ein wenig das Flair wiedergeben, welches ich empfand.
Noch nie haben mich alleine Dächer so in ihren Bann gezogen, wenn man um eine Hausecke ging und diese wundervollen Dächer sieht fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Man spürt förmlich das raue Mittelalter, was sicher hier am Rand des Atlantik sicher um ein vielfaches rauer war als in einem Dorf irgendwo anders. Aber nicht nur die Dächer, auch die anderen architektonischen Kleinigkeiten und Besonderheiten an jeder Ecke sind grandios. Jedes Haus ist sich eigentlich ähnlich und doch vollkommen verschieden. Mir hat es unheimlich Spaß gemacht alles zu erkunden und ich habe mir sehr viel Zeit genommen zum fotografieren. Dies ist auch nötig, da unzählige Menschen durch die Gassen schlendern. Da muss man einfach gelassen und relaxed sein um die freie Sekunde abzuwarten. Gemacht habe ich alle Bilder mit dem 24-120mm f4 Nikkor was für mich ein super Kompromiss zu einem vollen Fotorucksack war. Doch habe ich in meiner Tasche noch ein anderes Teil mitgeführt. Und zwar meinen Nodalpunktadapter um gescheite Panoramen zu machen. Wie hier unten zu sehen ist, hat das ganz gut funktioniert. Wenn man bedenkt, dass ich nur etwa 70cm von der linken Wand entfernt stand, ist die Bildwirkung gelungen. Gemacht hab ich das Bild mit 24mm Brennweite Vollformat Hochkant und an die 10 Aufnahmen müssten das etwa sein. Mir gefällt der Effekt, der durch die Verzerrung entsteht, aber das ist Geschmackssache...


Auf diesem Bild kommt ein wenig der Mittelalter Stimmung rüber, vor allem durch die Taube die wohl wissend durchs Bild flog um auch ihren Teil zu diesem Foto beizutragen. Nein, ohne die Taube hätte es das Bild nicht hier her geschafft, aber mit der Taube ist es umso schöner.


Leider war Flut erst gegen Abend und da hatte ich anderes zu tun, als wie Tausend andere dieses Motiv zu fotografieren. Es ist schon ein gewaltiges Bauwerk und mit Flut sicher um ein vielfaches Dramatischer. 





Auch für Unterhaltung war gesorgt. Diese Band hat es, wie auch immer geschafft samt Instrumente und Tausender Menschen durch die engen Gassen  rhythmisch zu musizieren. So genug der Worte. Ich hoffe das die kommenden Bilder für sich sprechen. Ob sich das allerdings jemand anschaut ist mir wie immer egal ;)


Montag, 16. Januar 2017

Star Wars Fotoprojekt - Toyphotography


Heute zum Wochenbeginn möchte ich wieder einige Bilder aus meinem Spielzeug-Fotografie-Projekt zeigen, die mich die letzten Tage beschäftigt haben. Es sind weniger Bilder wie ihr seht als beim letzten mal, dafür werden die Bilder aufwendiger und komplexer. Ich habe teilweise Versucht Szenen und Situationen zu erstellen die eine gewisse Geschichte erzählen sollen. Ob das geklappt hat überlasse ich jedem selbst. Ich bin recht zufrieden, auch wenn ich im Nachhinein hier und da kleine Fehler sehe. Diese sind aber nicht so gravierend, dass sie Einfluss auf die Bildwirkung haben, somit lasse ich alles so wie es ist. Einzig bei dem Bild mit dem Todesstern habe ich nochmal um einiges nachgebessert, da mir der Stern zu groß und unscharf vorkam und das Bild gravierend gestört hat, da es einfach nicht als der Todesstern zu erkennen war.

Die ersten beiden Bilder zeigen eine Szene, die ich mir ausgedacht habe. Wer Rogue One gesehen hat erkennt vielleicht in Ansätzen Jakku. Hier sieht man die Truppen des Imperiums bei der Suche nach Saw Gerrera. Der meiner Meinung nach übrigens den mit schwächsten Part des Films ausmachte. Aber hier soll es keine weitere Kritik geben. Hier sollen die Bilder für sich sprechen und ich hoffe das tun sie. Gemacht habe ich die Bilder wie immer mit Actionfiguren der Hasbro Blackseries und Bandai. So ist ein Stormtrooper und der AT-ST extra aus Japan geliefert wurden. Die Modelle von Bandai kann ich übrigens jedem der auf sowas steht oder selber solche Fotos machen will empfehlen. Die Modelle sind zum selber bauen und wirklich hochwertig und detailreich. Dazu noch beweglicher als die Hasbro figuren und auch Raumschiffe und Mechs wie ihr hier sehen könnt gibt es zu kaufen für kleines Geld. Übrigens habe ich die Modelle auch alle nachträglich bemalt und zwar in echt mit Farben und nicht mit Photoshop. Ich denke auch das ist mir ganz gut gelungen. Man sieht auf jeden Fall zu den ersten Bildern die ich machte eine deutliche Verbesserung. Wer alle Bilder zu meinem Toyphotography Projekt sehen will, kann dies nun oben in der Leiste mit einem Klick auf Toyphotography jederzeit tun.


Das nächste Bild hat schon etwas von Familiendrama. Ich fand die Idee recht witzig auch wenn Kylo den Helm von Darth Vader gar nicht halten kann, da dieser ja in Episode VI zu einem Klumpen heiß verformte. Bei diesem Bild ist eigentlich auch gar nicht so viel Nachbearbeitung drin. Beleuchtung war ein schwacher Blitz mit Rotfilter der mittels einer Röhre gerichtet wurde. Hintergrund ist eigentlich ein Stein der ein wenig verändert wurde um mehr Bildwirkung zu erzielen. Das Lensflare ist übrigens eine Anspielung an die Szene mit Kylo Ren als der Laser die Planeten zerstörte.


Jetzt zu einem Model mit dem es noch viele Bilder geben wird. Der Bad-Ass Kopfgeldjäger schlechthin, Boba Fett. Ja der Kumpel hat Tatooine überlebt und wird nun weiter seinen Geschäften frönen. Auch hier ist das Model von Bandai und wurde von mir mit richtiger Farbe bemalt bzw. gealtert. Mit Photoshop wurde der Hintergrund eingefügt und ein wenig die Bildwirkung kreiert. Das Bild gefällt mir recht gut, da es irgendwie zeigt wie er realisiert, dass er überlebt hat. So jedenfalls meine Idee dahinter.


Beim letzten Bild habe ich relativ zügig mit Cinema 4D eine Umgebung erstellt um zu testen inwiefern ich 3D und 2D verbinden kann. Schwierig ist vor allem die richtige Beleuchtung zu treffen. Das ist gar nicht so einfach, vor allem nicht bei Nachtbildern und so kleinen Modellen. Mal schauen inwiefern ich solche Bilder vertiefen werde. Bock hätte ich ja schon, aber meine 3D Fähigkeiten sind noch in den Kinderschuhen. Will das Bild hier trotzdem zeigen. Auch wenn ich bewusst bin, dass es eher Concept Art ist und nur eine Testidee.


Dienstag, 10. Januar 2017

Globetrottel - Tour de France - Part XIII


Ich bin ein wenig in der Zwickmühle. Ich habe so viele Fotos von Le Mont-Saint Michel, die jedenfalls mich selber immer noch faszinieren. Ein wahnsinnig schöner und inspirierender Ort. Was mache ich dann nun? Alle hier zeigen oder wirklich nur einige wenige? Ach egal, ich zeige heute einfach mal einige Bilder vom Vormittag. Ja nur vom Vormittag. Später kommen dann noch die von Nachmittag und dann die von Abend bzw Nachts. Ja drei mal war ich im Kloster, drei mal Eintritt gezahlt und kein mal bereut. Warum drei mal? Vormittag war es windig mit Regenwetter wie man auf einigen Fotos sieht, so habe ich nur die Kamera mitgenommen, aber als ich das erste mal durchging, wusste ich, dass ich mit dem Stativ nochmal wiederkommen muss. Und als ich dann die zweite Runde bis zum Ende ausnutze, hat mich die Frau die hinter mir die Türen zugeschlossen hat darauf hingewiesen, dass es noch einmal eine Nacht-Öffnung gab. Also bin ich 21 Uhr noch einmal angestanden und bis 24 Uhr ein drittes mal durchgeschlendert. Diesmal mit anderer Beleuchtung und auch andere Räume. Alles in allem hat sich jeder Euro gelohnt und es war wirklich eine Erfahrung und fotografisch auf jeden Fall genial. Ok, zurück zum hier und jetzt. 
Hier sind also nur die Bilder vom Vormittag, so kann es sein, dass es bei folgenden Beiträgen zu gleichen Fotos kommen, vielleicht mit anderen Licht aber das ist mir egal. Müsst ihr durch oder eben gehen...


... für alle die doch bleiben will ich noch ein paar Worte verlieren. Als ich zu Besuch war, gab es eine art Kunstausstellung zum Thema Vögel. Erst war es etwas verwunderlich, aber auf der anderen Seite, gab es wundervolle Motive, wie den riesen Vogelkopf. Der wie ein Harry Potter Filmmotiv hinter Stein vorragte. Hier und da gab es auch Zeichen die auf Drachen hindeuteten. Jedenfalls hab ich das so bewertet. Könnten auch Vögel gewesen sein.




Mittwoch, 4. Januar 2017

Stubentiger


Als ich letztens mein Heimstudio aufbaute um weitere Bilder für mein Star Wars Actionfiguren Projekt zu machen bekam ich unerwarteten Besuch. Unser Kater Lui saß völlig lautlos kommend auf einmal auf dem Tisch, auf dem ich kurze Zeit später drei Kg Sand und einige Steine ausbreiten wollte. Zum Glück hat sich Lui entschlossen vor dem Sand zu Besuch zu kommen. Das wäre eine ganz schöne Sauerei geworden. 
Da zwar die Szene noch nicht aufgebaut war, jedoch der Blitz schon in der Softbox steckte, machte ich ein paar verschiedene Bilder. Glück war, dass ich vorhatte meine Figurenbilder mit dem 180mm Makroobjektiv zu machen. So hatte ich ein Objektiv drauf mit dem ich ein paar schöne Portraits machen konnte und es auch möglich war näher ran zu gehen für ein paar Makroversuche. Das Ganze bei einer Katze die so gut wie immer die Kamera scheut. Hier will ich heute, sozusagen mal als Pause vor Star Wars und Frankreich die Bilder von unserem Lui einschieben. Die Bilder habe ich natürlich bearbeitet wie man das so von mir kennt. Das letzte Foto hier habe ich allerdings unbearbeitet gelassen um die originale Fellfarbe zu zeigen. Da sieht man schön das der Spitzname "graue Eminenz" ganz gut passt. So nun zurück zu den Figuren, da habe ich nämlich nachdem Lui gegangen war, einige Bildideen umgesetzt die nun fertig bearbeitet werden wollen. In diesem Sinne, noch einen schönen Tag.



 


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Globetrottel - Tour de France - Part XII


Le Mont-Saint-Michel, wie lange habe ich vorgehabt einmal dieses weltberühmte Kloster zu besuchen. Daher war das ein Ort der natürlich völlig überraschend auf der Tour-Route lag. Auch ein Ort an dem ich von vorne herein zwei Nächte einplante. Und es hat sich gelohnt, was die Bilder betrifft und auch was meine persönlichen Eindrücke betrifft. Ich als Fan der Fantasy und Science Fiction fühlte mich einfach angezogen von diesem Ort, wie ein Körper der mittels Gravitation einen anderen Körper anzieht. So machte ich mich gleich am ersten Abend zu Fuß auf dem Weg,  um erste Fotos vom Objekt der Begierde zu machen. Alleine, nur mit Rucksack und Stativ habe ich mich bei wirklich wechselhaften Wetter auf den Weg gemacht. Da wir vor hatten, erst am nächsten Tag das Kloster zu besichtigen, nahm ich einige Graufilter mit, mit dem Ziel ein paar Langzeitaufnahmen zu machen. Leider war es sehr sehr windig und durch leichten Nieselregen waren es nicht wirklich die besten Umstände um Fotos zu machen. Aber wenn man schon mal hier ist. Ich bin also bei extremen Wind zu Fuß und beginnender Flut die lange Brücke vor gelaufen. Es waren noch unzählige Menschen unterwegs, die alle zunehmender schnell den Weg zum Hotel oder Auto anstrebten.
Und ich machte Fotos und das erste mal ärgerte ich mich, dass ich nur ein Objektiv mitgenommen habe. Gerne hätte ich hier das Sigma 70-200mm f2,8 genutzt und einen Tag später das 12-24mm Weitwinkel für die Innenaufnahmen, aber ich hatte mich bei Urlaubs beginn dazu entschlossen nur das Nikkor 24-120mm f4 mitzunehmen, was auch eine wirklich Klasse Reiselinse ist und ich mir diese ja extra für diese und folgende Reisen kaufte. 
So muss man eben damit auskommen und bei dem Wetter wäre ein Objektivwechsel auch nicht ohne. Ein weiterer Vorteil der Reiselinse ist, dass es das einzige Objektiv ist wo ich meine alten Filter nutzen kann. Zur Qualität der Bilder kann ja jeder die Bilder anschauen. Ich bin hier nur in Teilen wirklich zufrieden aber verbessern kann man eh immer was. Beim nächsten Frankreich Beitrag kommen dann die ersten Bilder von drinnen und mehr von draussen, sogar bei besserem Wetter. Denn da hatten wir wirklich Glück gehabt.