Samstag, 16. August 2014

Urbex - Abandoned Brewery

Heute zeige ich euch Bilder von der verlassenen Brauerei welche über der Sardine ist.
Der Großteil der Brauerei war schon Zusammengefallen, doch das Haupthaus war in einem mehr oder
weniger gerade noch nicht zu gefährlich Zustand.
Man musste sehr aufpassen wohin man tritt und durch welche Tür man ging.
Auf einigen Bildern wird sehr der Verfall deutlich und auch das Risiko welches man eingeht,
wenn man solche Orte betritt.
Ich war wie meistens allein, doch diesmal mit Erlaubnis das Gelände zu betreten. 
Das war auch gut so, der Besitzer hat nämlich 2 große Hunde dort frei rum laufen die zum Frühstück
scheinbar Fotografen und kleine Kinder fressen. Hab es aber glücklicherweise überlebt.
Zum Gebäude selber gibt es nicht allzu viel zu sagen, alles leer und verfallen.
Dennoch gab es das ein oder andere schöne Motiv. Wie ein alter Ordner mit Unterlagen von 1977 der da 
in den oberen Stockwerken rum lag. 
Sicher hat den ein Fotograf vor mir dort hingelegt, aber auch das stört mich nicht.
Auch sowas hat seine eigene Ausstrahlung und passt in eine solche Umgebung und wenn derjenige es nicht gemacht hätte, hätte ich es getan.
Schade ist das die großen Kessel nicht mehr drin waren. Dafür zeigten sich große Löcher die man schon teilweise als Panorama fotografieren musste um alle drauf zu bekommen.
In den oberen Stockwerken gab es noch einige alte Silotrichter 
oder sowas in der Art welche aus der Decke kamen.
Sicher wird der ein oder andere Braumeister dazu was sagen können. 
Betreten konnte man nur den einen Teil des Gebäudes. Dieser war wohl aufgrund der vielen Maschinen wesentlich stabiler gebaut worden. 
Der Büroteil war fast schon komplett in sich zusammen gefallen wie man sieht.
Man musste nicht mal aufpassen wohin man trat, denn es gab nichts worauf man hätte treten können.
Ganze Etagen waren in sich zusammen gefallen. Schade, aber dieser Ort ist einfach zu lange leer gestanden und keiner hat sich drum gekümmert.
Auch schade das dieser Ort in Verbindung mit dem Bunker Sardine eine besondere Geschichte hat.
So wird dieser Teil der Geschichte sicher irgendwann auch vergessen sein.
Spätestens wenn das Gebäude zusammenfällt oder abgerissen wird.
Was bleibt werden dann ein paar Fotos mehr sein im Internet.

Also auf geht´s...

Das Gebäude habe ich durch ein großes Loch in der Wand betreten,
der Schlüssel war wohl ein 10kg Vorschlaghammer.
Gleich wenn man rein kommt und rechts geht steht man in dieser Halle.
Ich mag sowas und der Sattel war sofort der Blickfang.
Auf Nachfrage erhielt ich die Antwort das hier ein Fotograf Tattoomodels fotografierte für eine Zeitschrift.
Klasse Location für solche Fotos wie ich finde.
Also tätowierte Mädels, von mir aus auch untätowiert, auf geht`s!



Hier die große Brauhalle, leider ohne die großen Kessel.
Doch auch die großen Löcher haben ihren Reiz.
Alleine durch die Größe der Halle macht das was her wie ich finde.
Eigentlich bin ich kein Freund von Graffiti, doch hier fand ich es sogar recht passend.
Da nichts weiter in dem Raum war, hat es sofort die Blicke auf sich gezogen.

Hier nochmal zu sehen die Eingangstür.
Das Treppenhaus fand ich auch stimmig, der Weg nach oben war nur einseitig. der Büroteil
der hier links leicht zu sehen ist, ist schlichtweg nicht mehr da.


 Aber wenden wir uns erst nochmal der Halle zu, diesmal von oben. Man wie geil wäre es gewesen die Kessel zu fotografieren. Aber wie es nun mal so ist. Kann man etwas zu Geld machen ist es schnell weg.

Dieses Bild musste ich aus 2 Bildern zusammenschustern, es hat aus der Perspektive schlichtweg nicht auf 10mm Brennweite drauf gepasst.



 Auch hier lohnt sich der Blick von oben.

Der weitere Weg nach oben ging nicht mehr durchs Treppenhaus,
sondern über solche rostigen Stahltreppen

Hier war alles gefliest und teilweise makaber.
Natürlich war dies kein echtes Blut, oder?



Die Treppe hoch kommt man in einen riesigen Saal der schon ziemlich mitgenommen aussah.
Steine und Staub. Durch ein Loch kam man dann in den Nachbarraum. Dort musste man rein klettern,
dabei hatte man sprichwörtlich den roten Stein in rotes Pulver verwandelt.
 der Blick nach oben. Wie ein Gewölbe gemauert ist das Gebäude sicher Architektonisch sehr interessant.
Mich hat aber mehr dieser Rahmen interessiert. Keine Ahnung wofür der gut war.
Vielleicht trocknete hier was.

In den oberen Stockwerken hat man dann schöne grüne Auslegware verlegt.
Immer wieder lagen komische Sachen rum, die schon lange keinen Zweck mehr erfüllten.
 Auch der wunderschöne Blick aus dem Fenster lohnt sich. Hier sieht man schön wie nicht nur das
Haupthaus vom Verfall gezeichnet ist, sondern eigentlich das ganze Areal.

Immer wieder schön wenn Pflanzen ihren Weg schaffen, auch in den oberen Stockwerken.






      Hier die besagten Trichter, Blickfang war sofort der Ordner.
Ich habe ihn aber nicht angerührt und so liegen lassen. Auf den ersten Seiten waren Tabellen über Waren
mit dem Datum von 1977.



Mandy war auch hier, bzw ihr Verehrer.
Es waren überhaupt schon einige hier und haben nen großen Stift dabei gehabt.




Wieder ein Stockwerk tiefer, hab ich doch mal ein Blick gewagt in den zerfallenen Teil.
Sehr vorsichtig hab ich einige Aufnahmen gemacht.
Hier sieht man viele Unterlagen und Zeitungen.
Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich mal einen genaueren Blick gewagt.

Weiter hab ich mich nicht gewagt...
 ... weil nicht selten einfach mal der Boden weg war.



 
 der Blick nach oben, sowie nach unten...
 Hier ist der hauseigene Eingang zum Gewölbe welcher im 2. Weltkrieg als Großbunker genutzt wurde.
   Auch hier fand man schöne Motive.

Hier ein Teil vom oberen Gewölbe, das ging aber noch viel viel tiefer rein und runter.



Das Gebäude von außen. Links sieht man schon ein Zeichen das vor den großen Hunden warnen soll.