Sonntag, 21. Januar 2018

Globetrottel - Mediterranean Sea


On the beach... Nach der Toskana ging es für ein paar Tage ans Meer um nach der wilden Fahrt mit vielen Eindrücken ein paar Tage zu entspannen. Wir haben noch einen schönen Platz auf einem Mega Campingplatz erhaschen können. Der Plan war hier 4 Tage mal stehen zu bleiben und einfach mal am Meer und in der Hängematte abzumatten. Der Campingplatz war wie ein 4 Sterne Hotel mit einem mega Restaurant. Selten habe ich so gut Fisch gegessen. Das Schwertfischsteak war einfach der Oberhammer und auf einer Bühne wurde jeden Abend ein recht kurzweiliges Unterhaltungsangebot geliefert. Dazu ein leckeres Glas Wein oder der ein oder andere Cocktail bevor es Nachts noch einmal an den Strand ging. Klasse.
Aber der Strand? Der Strand an sich war super, nur das Verhalten der Menschen war wieder einmal höchst interessant. Am ersten Tag sind wir an den Strand und haben uns inmitten Tausender Menschen die nichts besseres zu tun haben als den ganzen Tag in der Sonne zu liegen gelegt. Schnell wurde uns das zu blöd, vor allem wenn man ne Woche vorher fast alleine verbrachte inmitten wunderschöner Natur. So haben wir uns entschlossen durch den wunderschönen Wald einen Spaziergang zu machen. Erst in südliche Richtung und am Menschen überfüllten Sandstrand zurück um die eine oder andere Strandschönheit zu erblicken und über dicke Hintern und die ein oder andere Hängebrust zu lästern.
Einen Tag später sind wir dann wieder durch den wunderschönen Wald gewandert. Diesmal Richtung Norden. Wie schön der Wald war seht ihr hier ja selbst. Jedenfalls sind wir nur paar hundert Meter weit gekommen bevor an einem Tor Schluss war. So sind wir Richtung Strand und siehe da. Menschenleer war es hier. Der Grund waren kleine Steine. Schnell entschlossen wir, dass uns Steine lieber sind als Menschenmassen und schon hatten wir einen Strand für uns alleine. Hier blieben wir bis eine herrliche Sturmfront aus Richtung Korsika auf uns zu kam und somit den Strandausflug spektakulär beendete. Nen Tag drauf haben wir uns eine Hochseejacht geliehen die verdächtig nach einem Tretboot aussah und sind so den Menschenmassen entflohen. Trotzem waren diese Tage herrlich, da sie mit keinen italienischen Straßen zu tun hatte und man mal wirklich die Seele baumeln lassen konnte.