Globetrottel - Tour de France - Part XIV


Die ersten Bilder von Le Mont-Saint Michel waren ja eher bei Regen und Mistwetter und wie ich bereits beim letzten Beitrag sagte, war dieses Wetter zum Glück nur Vormittags. Als ich nämlich Nachmittag, diesmal mit Stativ mich ein weiteres mal auf den Weg machte, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Da machte das durch die Gassen schlendern gleich doppelt Spaß und man verlor sich schnell in den schmalen kleinen Wegen und Gassen. Und genau das soll auch das Thema des heutigen Beitrages sein. Es dreht sich um Dächer und Gassen, denn niemals zuvor habe ich eine vergleichbare Location bewundern dürfen und ich hoffe die Bilder sprechen für sich und können auch nur Ansatzweise ein wenig das Flair wiedergeben, welches ich empfand.
Noch nie haben mich alleine Dächer so in ihren Bann gezogen, wenn man um eine Hausecke ging und diese wundervollen Dächer sieht fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Man spürt förmlich das raue Mittelalter, was sicher hier am Rand des Atlantik sicher um ein vielfaches rauer war als in einem Dorf irgendwo anders. Aber nicht nur die Dächer, auch die anderen architektonischen Kleinigkeiten und Besonderheiten an jeder Ecke sind grandios. Jedes Haus ist sich eigentlich ähnlich und doch vollkommen verschieden. Mir hat es unheimlich Spaß gemacht alles zu erkunden und ich habe mir sehr viel Zeit genommen zum fotografieren. Dies ist auch nötig, da unzählige Menschen durch die Gassen schlendern. Da muss man einfach gelassen und relaxed sein um die freie Sekunde abzuwarten. Gemacht habe ich alle Bilder mit dem 24-120mm f4 Nikkor was für mich ein super Kompromiss zu einem vollen Fotorucksack war. Doch habe ich in meiner Tasche noch ein anderes Teil mitgeführt. Und zwar meinen Nodalpunktadapter um gescheite Panoramen zu machen. Wie hier unten zu sehen ist, hat das ganz gut funktioniert. Wenn man bedenkt, dass ich nur etwa 70cm von der linken Wand entfernt stand, ist die Bildwirkung gelungen. Gemacht hab ich das Bild mit 24mm Brennweite Vollformat Hochkant und an die 10 Aufnahmen müssten das etwa sein. Mir gefällt der Effekt, der durch die Verzerrung entsteht, aber das ist Geschmackssache...


Auf diesem Bild kommt ein wenig der Mittelalter Stimmung rüber, vor allem durch die Taube die wohl wissend durchs Bild flog um auch ihren Teil zu diesem Foto beizutragen. Nein, ohne die Taube hätte es das Bild nicht hier her geschafft, aber mit der Taube ist es umso schöner.


Leider war Flut erst gegen Abend und da hatte ich anderes zu tun, als wie Tausend andere dieses Motiv zu fotografieren. Es ist schon ein gewaltiges Bauwerk und mit Flut sicher um ein vielfaches Dramatischer. 





Auch für Unterhaltung war gesorgt. Diese Band hat es, wie auch immer geschafft samt Instrumente und Tausender Menschen durch die engen Gassen  rhythmisch zu musizieren. So genug der Worte. Ich hoffe das die kommenden Bilder für sich sprechen. Ob sich das allerdings jemand anschaut ist mir wie immer egal ;)































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