Handy - Tour de France


Der Urlaub ist erstmal rum und da ich schon nach Fotos gefragt wurde, kommen heute erstmal die Handybilder hier als Vorgeschmack sozusagen. Da ich über 100GB Fotos (ich nenne vorsichtshalber erstmal keine Zahlen) mit der Spiegelreflex gemacht habe, dauert es nun natürlich bis die Bilder ausgesucht und bearbeitet sind, vor allem weil ich ein Fotobuch erstellen werde. Und da ich mir dafür gern die Zeit nehme, kann es durchaus sein, dass ich erst im Winter oder im nächsten Sommer einige ausgewählte Bilder zeigen werde, oder schon früher. Wer weiß das schon. Kommt wie es kommt würde ich mal sagen. So nun erstmal Handybilder die man immer mal zwischendurch macht. Vor allem die Panoramafunktion habe ich oft genutzt um die Strände in ihrer Größe einzufangen. Dazu habe ich alle Bilder mit Snapseed bearbeitet. 
Es sind recht viele Bilder, da wir mit dem Wohnmobil auch sehr viel gesehen haben. 14 Tage waren wir unterwegs und haben nur zwei mal eine Nacht am selben Standort verbracht. Sonst nur auf Tour und es war herrlich. Man ist wirklich frei, wir haben uns meist am Abend das nächste Ziel gesucht und sind auf gut Glück losgedüst. Dazu muss man sagen das vor allem die Bretagne genial ist für Wohnmobile. sehr oft fanden wir kostenlose Stellplätze der Gemeinden die teilweise gut besucht und teilweise fast leer waren. Gewundert hat mich, dass wir fast nur Franzosen in ihren Wohnmobilen gesehen haben. Einige wenige Engländer, Belgier, Holländer und Deutsche. Also nutzen sehr viele Franzosen die überwiegend leeren Strände der Bretagne um mal abzuschalten und das fand ich klasse. Wenig bis gar keine Touristen ist Goldwert. Auch wenn ich kaum französisch spreche habe ich mich mit englisch sehr gut durchgeschlagen. Und das bei Franzosen die kein Wort englisch verstehen bzw. verstehen wollen. Eigentlich sollte die Fahrt ja nach Norwegen gehen, doch aufgrund des Wetters haben wir uns kurzfristig um entschieden. Regen hatten wir dieses Jahr daheim schon genug, also warum nicht die Vorteile der Freiheit eines Wohnmobils nutzen und einfach links rüber fahren als rechts hoch. Alles in allem war es ein wirklich genialer Urlaub und sicher nicht das letzte mal das wir in die Bretagne gedüst sind. Liegt ja fast vor der Haustüre. Gefahren sind wir ungefähr 3000km durch die Bretagne und die Normandie, hab das aber gar nicht so genau verfolgt. Was bringt es auch wenn der Weg schon das Ziel ist.
































Ein Highlight und mir persönlich wichtiges Reiseziel war Mont Saint Michel. Wie oft hab ich das schon auf Bildern gesehen und mir gewünscht selber zu fotografieren. Daher war das auch ein Reiseziel wo wir zwei Nächte verweilten. Drei mal habe ich Eintritt bezahlt und mir das Kloster genau angeschaut. Einmal mit Familie, einmal ohne, dafür mit Stativ und dabei wurde ich informiert, dass es noch eine Nachttour gibt mit anderen Räumen und anderer Beleuchtung. So bin ich schätzungsweise 7 Stunden da drin rum geirrt und habe bis 11:30 Uhr fotografiert wie der Teufel im Kloster. Ja das hat sich gelohnt und ich freue mich darauf die Bilder zu bearbeiten und mit einigen Matte Paintings oder andere Photoshopcomposings zu machen. Doch das wird sicher erst im Winter.









Hier sieht man schön die Gezeiten die die höchsten in Europa sind und es ist wirklich ein Schauspiel wenn man mit verfolgt wie es das Wasser landeinwärts drückt. Als ob jemand einen Wasserhahn aufgedreht hat drückt es das Wasser die Flüsse hoch.



Nach der Bretagne gings in die Normandie, hier war ein Tag für eine Bunkertour gedacht und die habe ich gemacht. Drei Bunkerstellungen habe ich erkundet. Teils gut aufgearbeitet und teils recht lieblos aber teuer zum Museum gemacht. Interessant war es allemal und wenn man sich überlegt das vor 72 Jahren hier wirklich Weltgeschichte geschrieben wurde ist es ein Landstrich den man auf sich wirken lassen muss.










Und weil es so wenig Bilder von mir gibt, gibts heute mal einen glücklichen Urlauber am Strand.