Urbex - Abandoned Paper Mill - Part I

Jetzt ist es schon eine ganze Weile her, dass ich das letzte mal ein paar Fotos von verlassenen Gebäuden hier gezeigt habe. Auch die Fotos die ich heute hier präsentiere sind schon im Sommer letzten Jahres gemacht wurden. Bin irgendwie bis jetzt nicht dazu gekommen die hier zu zeigen. Ist ja auch egal. Um was geht es heute?
Um eine alte Papierfabrik im Westen von Brandenburg. Eigentlich kein richtiges Urbex, da es sich hier um ein "Museum" handelt. Jedenfalls hat uns jemand aufgemacht und alles gezeigt bis ich mit der Kamera durchrennen konnte. Das hatte einige Vorteile. Zum einen war es ganz legal, ohne schlechtes Bauchgefühl erwischt zu werden und zum anderen gab es kein Vandalismus. Es war alles sauber und aufgeräumt und ganz wichtig, ohne Graffiti und Müll. Das ist echt klasse, wie damals im Kraftwerk Vockerode was ja auch als Industiedenkmal begehbar war.
Noch dazu war Licht im Gebäude, was ja auch zum fotografieren von Nutzen ist, wie der passionierte Fotograf weiß. Was gab es noch? Maschinen, geile große alte rostige Maschinen, Yeah! Ein Haufen Stahl in einem alten Gebäude, was will man mehr? 
Aber es gab noch mehr, wie man auf dem ersten Foto schön sieht. Übrigens eins meiner Lieblingsfotos aus dem Papierwerk. Die Tür, dass Fenster mit dem wunderschönen Licht und die dreckigen Wände sind einfach fantastisch. Sowas gefällt mir.
Aber auch die schönen alten Motoren mit ihren Wellen und Riemen hatten ihren Reiz, vor allem mit dem wundervollen Licht was durch die Oberlichter auf die Maschinen traf. Durch die lange Welle kommt die Tiefe gut zur Geltung wie ich finde.





Auch gab es schöne große Schaltkästen, natürlich grün in einem schönen dreckigen Raum mit einem großen Fenster. Genau richtig wo ich doch weiches Licht so sehr Liebe.

  Hier gibt es übrigens nochmal die Tür vom Anfang, nur aus einem anderen Blickwinkel. Daneben steht eine alte Standmaschine die überall im Gebäude zu sehen waren.
Die nächste Maschine ist die Lösung für jedes Schwiegermutterproblem ;) also sollte man mal eins haben. Ich denke eigentlich wurde die Maschine als Mischbecken genutzt um Cellulosepampe zu vermatschen. Oder eben für Mafiaprobleme bis hin zur Schwiegermutter.

 



Auch solche Fenster mag ich. Das saftige grün und die alten Wände bilden einen schönen Kontrast. Motive wie das Rohr im nächsten Bild wird es übrigens noch mehrere geben da diese Papierfabrik viele solche Motive bereithielt.

Die letzten drei Bilder geben einen kleinen Einblick auf den nächsten Blogbeitrag. Das Stahlbiest in der Fabrik. Ca. 20 meter lang und gigantisch geil. Stahl, Rohre, Ventile und Wellen gibt es hier ohne Ende. Fehlt nur noch der Krach und der Dampf der das Biest zum Leben erweckt.
 
  

to be continued ...